Als ich meiner Frau einen Linux-Computer kaufen wollte
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Donnerstag, 22. Februar 2007 09:11:50
Nachdem zwei Versuchen SuSE 10.2 auf den vorhandenen Rechnern zu installieren |
Heinz-Stefan Neumeyer
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Etwas einfacher geht es, wenn man zum Apple-Händler geht und sich einen iMac (am besten 24") besorgt. Der funktioniert auf Anhieb, hat auch ein Unix drauf, ist sehr stabil und anwenderfreundlich, das Personal im Laden ist in aller Regel freundlich und hilfsbereit. Um Knöllchen und dergleichen zu vermeiden, kann man ihn auch im Internet konfigurieren und bestellen. Übrigens: Linux läuft auch drauf. Aber das will man nach dem schönen MacOS nicht mehr unbedingt. So ein Ding macht süchtig!!! | |||||||||||
Ich wundere mich schon sehr lange, wie man in Sachen Computer in manchen Läden abgefertigt wird. Auf wirkliche Kenntnis, die über W*-Kenntnisse hinausgehen, stößt man in "Billig"-Läden mit "Billig"-Fachkräften kaum. Die Leute sind wahrscheinlich so unterbezahlt, dass sich wirkliche Fachkräfte um solche Jobs schon lange nicht mehr bemühen. Dann wundert es nicht, dass man die wirklichen Fachkräfte in den kleinen, alternativen Geschäften wiederfindet. Leider hat der kleine Computer-Laden bei mir an der Ecke zugemacht. Der lief als sehr einfach eingerichteter Laden ziemlich gut. Als modern eingerichteter Laden, nach Umzug ein paar Häuser weiter, war nach weniger wie einem Jahr schon Schluß. Die haben sich wohl mit den Kosten verschätzt. Sehr schade. Die hatten wirklich Ahnung, konnten einem mit älteren Teilen weiterhelfen, stellten einem einen Rechner zusammen und haben "zur Not" auch Linux installiert. | |||||||||||
Hi Stefan, tolle Storry, super geschrieben :-) ! Da ich schon länger keinen Rechner mehr bei irgend welchen geiz Läden und Supermärkten im Käseregal gekauft bzw. empfohlen habe (keine neutrale Auswahl, zu teuer unter Berücksichtigung von Preis und Leistung, keine Beratung, ...), kann ich Dir nur zustimmen. Für mich gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten (Linux-konforme) PC-Hardware zu kaufen. Entweder im Internet bei renomierten Anbietern (z.B. [1] - wo es auch mal günstige Rückläufer usw. aus deutscher Endmontage gibt) oder aber beim Experten ([2] dort wird einem auch geholfen wenn der Rechner mal hängt und die HW nicht Schuld ist - kostet dann aber einen kleinen Umkostenbeitrag) um die Ecke. Bisher waren die dort gekauften (Marken-) Geräte zu min. 90% Linux kompatibel und auch der Aufbau ist in der Regel um jeden Zweifel erhaben. Da ich in unsereren Bekanntenkreis für alle PC-Probleme zuständig bin (weiß auch nicht wie das kommen konnte) helfe ich nur noch bei Problemen mit Rechnern die auch selbst empfohlen habe. Seither sind auch Windows Only Rechner nahezu 100% Linux kompatibel ;-) . Das hat für mich zwei wesentliche Vorteile, erstens kann ich eine kleine Wartungspartition mit Linux einrichten und zum zweiten kann der Benutzer auf Linux umsteigen wenn es Ihm gefällt (übrigens der Grund weshalb auch meine Frau zu Hause nur noch Linux benutzt - da das defekte Windows nach 3 Wochen immer noch nicht repariert war ;-) ). PS: Wenn ich mich noch recht erinnere ist in diesem Rechner eine 3D Super-Duper Grafikkarte (= GraKa) drin, die ein nicht high end Spielen verfallener normalbürger nicht benötigt. Verkaufe oder tausche diese doch an einen (PC-Baller-)Spieler und steige auf etwas passiv gekühltes um. Bei mir hat das zum 1:1 Preis geklappt - und beide beteiligte sind glücklich (der Spieler wegen der günstigen SuperGraKa und ich mit meiner Leisen normal GraKa). Ciao Ulf [1] https://www.pc-werksverkauf.de/shop/ [2] http://www.expert.de/ | |||||||||||
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Die Geschichte ist echt Spitze! Und nebenbei räumt sie auch noch mit dem Vorurteil auf, Frauen wären nur beim Schuhkauf so begeisterungsfähig. Obwohl ich von den zwei Metro's eben genau das erwartet hatte, was du beschreibst, wurde ich allerdings auch schon einmal sehr überrascht. In meinem Fall handelte es sich dabei allerdings um den Erwerb eines umhängbaren Musikabspielgerätes. Aus Angst ein verkapptes Plays-For-Sure Gerät zu erwerben, weil in den Systemanforderungen nur mal wieder alle möglichen Windows Ableger aufgeführt waren, fragte ich einen der Verkäufer. Zu meiner Überraschung zückte der doch plötzlich eine Knoppix-CD und bootete diese einfach mal auf einem der ausgestellten Laptops. Dann wurde der Stick gemountet, mal fix Dateien hin und her geschoben und wieder entfernt. Das hatte ich eigentlich von der Kette, die den Geiz vom zweitgrößten Gasriesen dieses Sonnensystems auf die Erde gebracht hat und deshalb an der Verkäuferschulung spart, nicht erwartet. Ich war von der Aktion so verblüfft, dass ich gar nicht anders konnte als das Gerät zu kaufen. Der Verkäufer erzählte mir nebenbei, dass er selbst öfter mal mit Linux arbeite um diverse Software zu testen. Es war also vielleicht ein Glücksfall. Allerdings scheint sich etwas mehr zu tun in diesem Laden, da in den letzen Monaten immer häufiger weiße Geräte mit angebissenem Obst zur Schau gestellt werden. Deshalb kann man natürlich nicht davon ausgehen, dass sich der Service dort verbessern wird, aber vielleicht bringt der Blick über den Microsoft-Tellerrand auch bei anderen Verkäufern eine andere Einstellung zu alternativen Betriebssystemen mit sich... | |||||||||||
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Klasse Story, hast du echt toll geschrieben. Ja das mit den "Verkäufern" in den großen Elektro-Riesen ist so eine Sache. Man darf diesen Knaben nicht bösen sein. Die wenigsten haben überhaupt eine Ahnung was sie da denn verkaufen....wie denn auch? -->Mainstream ! Um Ihre Unwissenheit zu verdecken , tarnen sich diese mit solchen tollen Sprüchen wie: "Es gibt doch jetzt das Vista" Ich glaube die fahren alle geimsam auf eine Schulung und lernen dann so tolle Sprüche. Es ist allerdings wirklich so das du beim "Hippi um die Ecke" der einen Computer-Shop führt eigentlich besser beraten bist. Ich sehe und machen das schon auch so, da zahle ich dann lieber ein paar Schlempers mehr, dafür bin ich aber besser beraten als bei den Elektro-Riesen. |



