wie baut man Kernel Module so, dass sie mit jedem Kernel laden?

GoaSkin - Montag, 22. April 2013 10:22:25 - 1 Antworten

Hallo,


baut man anhand eines Kernel-Sources Module, nutzt Linux im Normalfall eine strikte Versionsprüfung. Selbst ein dem Kernel angefügter String hinter der Versionsnummer (z.B. X.Y-UbuntuZ) muss exakt passen.

Gibt es die Möglichkeit, Module so zu compilieren, dass sie auch nach einem Kernel-Update prinzipiell noch ladbar sind und die Versionskontrolle nicht stattfindet, sodass das Laden bestenfalls mit "Unresolved Symbols"-Meldungen abbricht, falls sich an den vom Modul aufgerufenen Funktionen was geändert hat?


Ich nutze einen Kernel-Patch, um die Fernbedienung einer Terratec-TV-Karte nutzen zu können und bin es irgendwie leid, wegen jedem Kernel-Update des Distributors hinterher die Module neu bauen zu müssen, zu dem es sich bei den Updates meistens eh nur um ein neues Kompilat der gleichen Version handelt.

Antworten
dkms
Lutz G (unangemeldet), Montag, 22. April 2013 10:36:17
Ein/Ausklappen

Moin,
dafür gibt es doch u.a. "dkms", welches dafür sorgt, dass solche Module bei Kernel-Updates mitkompiliert werden.

hth,
lutz


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