suche Software für Dokumentenkameras

GoaSkin - Freitag, 30. April 2010 10:12:43 - 6 Antworten

Hallo,

mit einer Dokumentenkamera möchte ich gedruckte Informationen nicht nur abfotografieren und als Bild speichern, sondern auch im Rahmen von Vorträgen auf einem Beamer visualisieren.

Die Kamera läuft unter V4L einwandfrei, jedoch habe ich noch kein passendes Programm gefunden, dass meinen Bedürfnissen gerecht wird.

Mir ist es wichtig, dass das Bild ausschnittsweise gezoomt werden kann und auch im 90°/270°-Winkel gedreht - etwa so etwas wie die Hovercam-Software für Windows suche ich für Linux.

Leider gehen sämtliche Video-Programme, über die man so stößt in eine völlig andere Richtungen. Ich möchte weder Konferenzen führen, noch im Maschinengewehrmodus JPGs speichern, noch native Auflösungen in einem unveränderlichen Fester in MPLAYER oder XINE sehen.

Antworten
Kamera-Einstellungen automatisch vornehmen
GoaSkin , Dienstag, 04. Mai 2010 16:12:14
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Hallo,

ich habe das Problem nun anders gelöst. Ich erstelle Snapshots per Cronjob und nutze EYE OF GNOME zur Visiualisierung. Da ich nicht drauf angewiesen bin, ein Live-Bild zu nutzen, ist dieses Programm ideal.

Nun würde mich noch interessieren, wie ich die Kamera-Einstellungen, die man mit GUVCVIEW vornehmen kann automatisieren kann, ohne dass ein GUI-Fenster nötig ist. Kann ich das Programm so starten, dass nur die Controls im Hintergrund gesetzt werden oder zu diesem Zweck ein alternatives Konsolenprogramm nutzen?

Wurde GUVCVIEW nicht vorher gestartet, sind die Snapshots, die FSWEBCAM erstellt sehr dunkel.



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Warum nicht VLC?
Marcel Hilzinger, Dienstag, 04. Mai 2010 20:28:57
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Mit Video Lan Client kannst du das Bild live in jedem beliebigen Winkel drehen. Als Eingabequelle einfach das Video4Linux-Gerät auswählen (Medien .-> Aufnahmegerät öffnen).

Dann Extras -> Effekte und Filter wählen und auf den Reiter Videoeffekte -> Geometrie wechseln.


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Re: Kamera-Einstellungen automatisch vornehmen
GoaSkin , Donnerstag, 06. Mai 2010 09:43:48
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Selbst gelöst: Einfach beim Hochfahren mit mencoder für ein paar Sekunden einen Müllfilm aufnehmen. Dann gibt man der Kamera Zeit, sich automatisch zu kalibrieren.


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mplayer und mencoder universell manipulierbar
DieterD (unangemeldet), Samstag, 01. Mai 2010 14:36:30
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Vieles ist machbar mit mplayer und mencoder. und eigentlich auch nur mit diesen playern über die konsole.

1) slave-modus um von einer konsole aus ausschnitt, größe, usw zu ändern während der wiedergabe
2a) in lirc weitere belegung realisierbar
2b) es sind dafür auch weitere tasten der tastatur definierbar
3) mit optionen der grafik-filter sind drehungen, ausschnitt (crop, panning) usw weiter möglich.
4) wenn diese nur mit mencoder gehen, dann mit mplayer über script die datei jeweils suchen und abspielen.
5) und die camera sprichst du wie bei einem deinem letzten blogs hier an.

http://www.wer-weiss-was.de/theme19/article3002103.html
mplayer/mencoder (http://www.mplayerhq.hu/homepage/desi...) können das mit dem Parameter rotate:

mplayer -vf rotate=1 VIDEODATEI

The slave mode allows you to build simple frontends to MPlayer. When run with the -slave option MPlayer will read commands separated by a newline (\n) from stdin. The commands are documented in the slave.txt file.

http://www.mplayerhq.hu/DOCS/HTML-single/en/MPlayer.html

-vf crop=688:464:12:4,scale=640:464

will first crop the 688x464 region of the picture with upper-left corner at (12,4), and then scale the result down to 640x464.

hoffe dir hilft das etwas weiter.



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Re: mplayer und mencoder universell manipulierbar
GoaSkin , Samstag, 01. Mai 2010 14:59:47
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Jo danke... ich werde mal schauen, was ich mit dem MPlayer alles so anfangen kann. Vielleicht sollte ich ein kleines QT4-Programm schreiben, dass den MPLAYER in einem Plugin-Fenster ausgibt. (QT kann ich einwenig programmieren).

Was mir allerdings auch unter Linux immer wieder auffällt, ist dass das Kamerabild ziemlich rechenaufwendig ist. Wenn ich z.B. im SMPlayer mit den Tasten W und E zoome, dann dauert es seine Zeit, bis das aktualisierte Bild erscheint. Mit der OEM-Software unter Windows geht das hingegen recht flott.


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Re: mplayer und mencoder universell manipulierbar
DieterD (unangemeldet), Samstag, 01. Mai 2010 16:33:48
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Auf dem Netbook mit halt nur einem langsamen Prozessor verwende ich den mplayer von der Konsole, und nicht den gmplayer/smplayer mit einer GUI wegen der Geschwindigkeit.
So klappen dann auch höher aufgelöste Videos vom USB-Stick auf einem ecafe AMD Geode 500/800 mit Mandriva.

/usr/bin/mplayer
/etc/mplayer
/usr/share/mplayer

Bei Gnome/KDE steht mplayer/MPlayer ist aber fast immer verknüpft mit gmplayer. Unter gmplayer/smplayer gehen auch viele der Tastenbelegungen nicht richtig (z.B. { [ ] } für schneller und langsamer abspielen).




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