openSUSE 11.4 - take it or not?
21 Antworten
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Hallo ich versuch es mal ganz salopp und grob... suse = community | (suse) novel gibt es auch als enterprise ubuntu = community | canonical gibt aber auch enterprise fedora = community | redhat = enterprise ich habe in einem Beitrag (1) auf diese Problematik schon einmal hingewiesen. zitat: So manche Fedora-Anwender setzen daher bei konservativ gewarteten Systemen auf Red Hat Enterprise Linux oder dessen kostenlose Nachbauten wie CentOS. Diese Distributionen sind eng mit Fedora verwandt und werden mindestens sieben Jahre gepflegt und bekommen, im Rahmen der ein bis zwei Mal pro Jahr erscheinenden "Minor Releases" einige Verbesserungen sowie aufgefrischte Treiber-Ausstattung nachgereicht (1) http://www.linux-community....-Usual-Fedora-Anwender-Bericht Natürlich könntet Ihr auch eine LTS Version von UBUNTU nutzen. wenn das knowhow im unternehmen ist ist so etwas die günstigste Lösung. oder ihr macht euch eure eigenen distri ;) http://pcplus.techradar.com...al-build-your-own-linux-distro Ahoi Michael | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Meines Erachtens kommt es darauf an zu verstehen, dass alle Linux-Distrubutionen aus einem immer wieder ähnlichen Bausteinsystem bestehen, wenn auch mit teils unterschiedlichen Dateisystemen und Systemverwaltungstools. Dann kann man sich m.E. entweder OpenSuse oder Ubuntu gleichermaßen nehmen, um ein für sich spezifisches System zu bauen. Aber aus meiner Sicht hat Ubuntu bei der Anwenderfreundlichkeit, Transparenz und Einfachheit, auch in gewisser Weise ideell hier die Nase vorn. Die Angebote zu sogenannten Custom-Linux-Systemen im Web sind dann aus meiner Sicht doch eher zu kompliziert. Am einfachsten als Start ist m.E. deshalb immer eine einfache Ubuntu-Iso-CD, von der man das Grundsystem installiert. Es stimmt dann nicht, dass man in Ubuntu 11.04 den Unity-Desktop zwingend nutzen muss. Ein einfacher Wechsel vor der Anmeldung auf "Ubuntu Classic" reicht und schon hat man wieder dauerhaft den normalen Gnome-Desktop vor sich. Und das neueste KDE kann alternativ nachinstalliert werden. Für mich liegt dann Ubuntu als Grundsystem etwas vor Opensuse, auch wegen der noch bestehenden Vernetzung mit Debian und der Möglichkeit, von der Entwicklung von Debian zu profitieren. Auch wegen hilfreicher Foren und Dokumentationen im Web. Wenn man dann kein Informatiker ist, scheitert ein Versuch, Debian einfach selbst zu nutzen meist. Ubuntu bietet da die anwenderfreundlichere Alternative. Deswegen ist es so populär, aber wohl auch wegen seiner ideell humanen Grundausrichtung . Wenn man dann selber weiß, was man im Grundsystem von Ubuntu nachinstallieren will, dann erübrigt es sich auch, ein Derivat von Ubuntu zu nutzen. Man kann dann aus einer riesigen Menge von Software das System konfigurieren (Im Sofwarecenter, mit Synaptics oder auch ggf. über das Terminal). Das kann man in OpenSuse mit Yast auch. Aber Ubuntu ist manchmal, wie ich finde schlauer und fllinker. Gerade Yast in OpenSuse erschien mir zuletzt da viel komplizierter und träger. Die Repositories von Ubuntu finde ich auch klarer strukturiert und verständlicher. Ubuntu erscheint mir letztlich überschaubarer und transparenter als OpenSuse, auch teils innovativer und dennoch stabil, sofern man keine schweren Fehler bei der Konfiguration macht. Eine grundlegende Erfahrung: Es hilft dann eher zu viel, als zu wenig zu installieren in Ubuntu, damit das System rund läuft. Mehrere parallel installierte Desktops, insbesonder Gnome und KDE, ergänzen sich dabei bei Linux eher gut in Funktionen. Die Frage, welches System dann mehr Zukunft hat, ist letztlich insofern dann keine Frage, weil jede Linux-Distrubution ein Linux in Bausteinen ist: mit dem aktuellen Kernel, mit dem X11-System usf. Man solte aber, wenn man sich kein eigenes Linux bauen kann und keine Informatiker kennt, die ein Debian-System konfigurieren können, was gute Alternative wäre, aktuell eben Ubuntu oder OpenSuse als Grundsystem nehmen. Kaufversionen von Linux machen dann wohl auch wenig Sinn, eher immer die aktuellen Distro-Downloads. Die Kaufversionen sind meist schon veraltet und alle dort angebotenen Anwendungen stattdessen frei aus dem Web zu beziehen. Einer NPO hilft ggf. ansonsten ein mit fachlicher Hilfe spezifisch konfiguriertes Debian, sofern das bezahlbar ist. Im Grund geht es wohl langfristig darum, dass Anwender Debian besser lernen und Debian den 'normalen' Anwendern mehr entgegen kommt Wichtig ist, dass man die Opensource-Idee dabei nicht ganz vergisst. Ein völlig vorkonfiguriertes System widerspricht dem auch. Insofern ziehe ich dann auch das wohl immer noch schmalere, aber gut ausbaubare Grundsystem von Ubuntu noch OpenSuse vor. Ansonsten ist zu sagen: Linux war nie ein "hiesiges Projekt". Das ist der falsche Ansatz: Linux ist ein internationales Projekt mit zahllosen Helfern. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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