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openSUSE 11.4 - take it or not?

21 Antworten

Nachricht Autor

Donnerstag, 26. Mai 2011 18:26:59

Guten Tag, LinuxCommunity,

dürften wir Ihnen/Euch bitte einige Fragen zu openSUSE 11.4 stellen?

-Einleitung
Wir sind eine soziale Einrichtung und arbeiten, mit einigen wenigen Unterbrechungen, nun schon mehrere Jahre aus Überzeugung mit Linux. Wir schwanken aber immer noch in Bezug auf die "richtige" Distribution.

Wir haben erfolgreich Debian einschließlich Stable und Testing, Ubuntu, Kubuntu, LinuxMint, LMDE, Fedora und eben auch openSUSE auf und mit unserer Hardware und Peripherie erfolgreich und gut zum Laufen bekommen und meinen, uns als technisch sehr interessierte und durchaus fortgeschrittene Anwender bezeichnen zu können.

Da wir aber hier in Deutschland leben und arbeiten, würden wir gerne am Ende unserer Suche nach der richtigen Distribution eine Distribution von einem hiesigen Anbieter nutzen - keineswegs etwa aus politischen Gründen, sondern weil es eben so ist, daß wir eben hier in Deutschland sind. In den USA würden wir als Linuxler wohl Fedora oder gleich RedHat benutzen, nur um mal ein Beispiel zu nennen.

Den Weg von Ubuntu mit Verabschiedung von Gnome 2.32 hin zu Unity wollen wir zudem nicht mitgehen, auch haben wir den Eindruck, daß Ubuntu sich immer mehr nur um Neues kümmert, anstelle das Bestehende besser zu pflegen, zu fixen und dadurch eben hochstabil zu halten. Nachdem KDE mit Version 4.6 stabil geworden ist, überlegen wir zudem, auf KDE umzusteigen, denn was sich da bei Gnome in Richtung Version 3 nun abzeichnet, gefällt uns auch nicht.

LinuxMint, das wir derzeit in Version 10 (Julia 64-bit) laufen haben, geht da einen besseren Weg, LMDE war auch sehr interessant. Aber: es ist auch kein hiesiges Produkt, und man weiß ja nicht, wie lange Clement Lefevre und seine Leute das Projekt betreiben werden.

Sie merken, wir sind verunsichert, wobei "wir" den Verein bedeutet, in dem alles zwischen Vorstand und Mitgliedern demokratisch berichtet und durchgesprochen und mehrheitlich entschieden wird.

Wir möchten uns gerne auf eine Distribution endgültig festlegen, um in unseren Computertechnik Stabilität und Richtung hineinzubringen. Denn wir arbeiten mit mehreren PCs und die aktiven Kollegen hier meutern nämlich einfach mal, wenn der Vorstand alle Naslang mit einer andere Distribution angedackelt kommt.

Bleibt also aufgrund des Vorgenannten openSUSE, oder eben SuSE oder SUSE übrig. Derzeit Version 11.4.

- Fragen dazu an Sie/Euch:

- Welche Zukunft hat openSUSE, haben SuSE oder SUSE nach der Übernahme von Attachmate? Besonders auch in Bezug auf den Standort Deutschland? Kann man darauf als Kunde bauen? Oder zeichnet sich da ein GAU ab? Wir haben alles, was es in Linux-Zeitschriften und einigen Blogs zu lesen gibt, mehrfach gelesen und hier diskutiert - Zeitschriften zum Beispiel aber haben auch immer einen sogenannten Produktionsvorlauf, und was in so Fällen wie mit Attachmate und Novell und openSUSE / SUSE usw. aktuell geschieht, ist da dann nicht aktuell drin. Gibt man heute, am 26. Mai 2011 z.B. www.suse.de ein, landet man immer noch auf einer Novell-Website...

Wenn Sie sagen, daß openSUSE und SUSE mit Attachmate auf einem guten Weg sind, und sich openSUSE / SUSE hier in Deutschland verfestigen wird, dann ergeben sich folgende weitere Fragen:

- Wo gibt es gute Literatur für openSUSE 11.4? Also Bücher, die sich speziell mit openSUSE oder auch SUSE 11.4 _und_ KDE 4.6x sehr, sehr gründlich befassen? Gute PDFs würden da auch weiterhelfen, wenngleich wir gedruckte Bücher vorziehen.

- Welche Zukunft hat KDE? Stimmt es, daß KDE federführend hierzulande produziert wird?

- Was sollen wir nehmen: openSUSE oder eher SUSE, also die Kaufversion? Welche wird besser supported? Wir fragen das, weil wir hinsichtlich der openSUSE-Community, der openSUSE-Supportseiten (Wiki usw.) bisher zwar sehr viel Gutes, aber dabei auch sehr viel Chaos gesehen haben - im Gegensatz beispielweise zur deutschen Ubuntu-Community und dem wohl einzigartigen UbuntuUusers.de-Wiki.

- Als wir openSUSE 11.4 laufen hatten, störte uns sehr, daß wir zahllose Repositories ausserhalb der Standard-Repos einbinden mussten, um an die Programme zu kommen, die wir benötigen, z.B. für gscan2pdf oder LibreOffice oder eine aktueller Inkscape- oder Scribus-Version usw.

Folge war nämlich, daß wir plötzlich beim Anmelden an openSUSE 11.4 keine Schrift mehr sahen (Login-Bildschirm), sondern nur noch hochkante rechteckige Klötzchen, und blind eintippen mussten. Sowas verwirrt und verunsichert die User sehr, weil wir dafür auch nirgends im Internet eine Beschreibung für einen Fix fanden. Das Problem trat auch unter der 11.3 auf, und führte hier zu Spannungen, derentwegen wir dann von openSUSE wieder weg gingen.

Wir sind zwar durchaus in der Lage, uns die benötigten Programme nötigenfalls selbst zu kompilieren, aber auch dazu braucht es teilweise Libraries, die in den Standard-Repos von openSUSE nicht enthalten sind, und das - aus unserer Sicht vorhandene - Wirrwarr bei den zu openSUSE oder SUSE gehörenden Repos ist aus hiesiger Sicht ein echtes Problem. Vielleicht gibt es dazu aber Lektüre, die uns lehrt, damit richtig umzugehen?

Wir würden gern, wenn Sie openSUSE/SUSE eine gute Zukunft bescheinigen, dorthin wechseln, uns aber eben dabei dann sehr intensiv in openSUSE/SUSE 11.4 und Nachfolger einarbeiten, wozu wir halt auch die nötige Lektüre brauchen, und gerne wüssten, wo es, außerhalb z.B. von linuxclub.de, original von der openSUSE-Community oder SUSE selbst ein gutes Wiki und eben eine hochaktive Community gibt.

Wir wissen auch von den Vorkon-Versionen vom Millin Verlag, und von den Kauf-Versionen von open-slx GmbH, aber wir würden gerne beim Original bleiben. Oder liegen wir mit dieser Entschätzung falsch?

Sollte diese lange Story hier unangemessen sein, bitte ich höflichst um Entschuldigung und darum, daß die Moderatoren sie löschen. Wir sind eine NPO (Non-Profit-Organisation) im sozialen Bereich und hoffen daher, hier nicht falsch zu sein mit unseren Fragen.

Falls nicht, danke ich im Voraus für alle weiterhelfenden Antworten.

Schöne Grüße
ARCA

AR CA


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Antworten
openSUSE mir KDE - Meine Erfahrungen
Ulf B., Mittwoch, 01. Juni 2011 00:46:16
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Re: openSUSE mir KDE - Meine Erfahrungen
JB from CTU (unangemeldet), Mittwoch, 01. Juni 2011 10:37:29
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Re: openSUSE mir KDE - Rückmeldung @all
ARCA (unangemeldet), Samstag, 11. Juni 2011 13:10:19
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-
Re: openSUSE mir KDE - Rückmeldung @all
Ulf B., Sonntag, 12. Juni 2011 23:44:50
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enterprise vs. community
Michael (Majestyx) Kappes, Montag, 30. Mai 2011 11:57:00
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Haben openSUSE 11.4 64-bit mit KDE am Laufen
ARCA (unangemeldet), Sonntag, 29. Mai 2011 19:09:06
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Die richtige Entscheidung
Gast (unangemeldet), Samstag, 28. Mai 2011 14:18:50
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Re: Die richtige Entscheidung
ARCA (unangemeldet), Samstag, 28. Mai 2011 15:45:40
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Eigenes Linux System auf Basis von Ubuntu konzipieren
Linux Fan (unangemeldet), Freitag, 27. Mai 2011 18:32:05
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In der Tat eine ....
jb from ctu (unangemeldet), Donnerstag, 26. Mai 2011 21:23:19
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Re: In der Tat eine ....
Roland (unangemeldet), Donnerstag, 26. Mai 2011 22:31:38
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Re: In der Tat eine ....
JB from CTU (unangemeldet), Donnerstag, 26. Mai 2011 22:47:49
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@ JB danke für deine Antwort
ARCA (unangemeldet), Freitag, 27. Mai 2011 13:09:32
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Suse oder Ubuntu
max. (unangemeldet), Freitag, 27. Mai 2011 16:28:52
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Re: @ JB danke für deine Antwort
Matthias Drexler, Samstag, 28. Mai 2011 22:52:59
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Re: @ JB danke für deine Antwort
Michael Rieß, Mittwoch, 01. Juni 2011 12:31:06
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Re: @ JB danke für deine Antwort
Matthias Drexler, Mittwoch, 01. Juni 2011 22:39:04
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Re: @ JB danke für deine Antwort
Michael Rieß, Freitag, 03. Juni 2011 12:33:25
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Re: @ JB danke für deine Antwort
Ulf B., Sonntag, 05. Juni 2011 19:53:32
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Re: @ JB danke für deine Antwort
Ulf B., Mittwoch, 08. Juni 2011 21:55:20
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Re: @ JB danke für deine Antwort
Matthias Drexler, Mittwoch, 08. Juni 2011 22:51:39
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