Wie kann man beim Einsatz von Compiz die Fenster-Dekoration einstellen?

GoaSkin - Freitag, 10. Februar 2012 20:12:51 - 2 Antworten

Hallo,

ich nutze Linux Mint mit dem Gnome-Derivat Mate. Da die Distribution Compiz nicht automatisch startet, habe ich dazu ein Startobjekt angelegt.

Compiz funktioniert soweit, doch sind die Fenster mit einer sehr hässlichen Titel-Leiste versehen. In den Desktop-Einstellungen kann ich ein beliebiges Design einstellen, jedoch ist die Titel-Leiste davon unbetroffen. In den Compiz-Einstellungen suche ich vergeblich nach etwas, womit ich das Aussehen des Fensterrahmens konfigurieren kann.

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Oscar alias xpenguin (unangemeldet), Dienstag, 26. März 2013 13:30:08
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Die Häßlichkeit regiert seit geraumer Zeit bei Linux. Wahrscheinlich sollen wir das nicht hübsch machen können. Die Fensterdeko läßt sich über gConf-Editor nicht mehr ändern, weil Metacity nicht mehr drinsteht. Bis Precise bzw. Maya ging das. Emerald kann man ersatzweise auch nicht nehmen, auch das ging nur bis Hausnummer 12.04 bzw. 13. Bis dahin hatte man auch noch einen ganzen Compiz und keinen halben wie jetzt. Die einzige Möglichkeit, die mir jetzt noch einfällt, ist KWin zu nehmen. Da bekomme ich auch nicht die Deko, die ich gern hätte, aber hübscher als die Standard-Leiste von Mint ist es allemal. Die Desktopeffekte von KWin sind allerdings langweilig, weil immer dieselben. Und nach jedem Hochfahren von MATE muß ich KWin händisch starten. Die Entmündigung des Users geht also weiter. Wer weiß, vielleicht gibt es Compiz bald garnicht mehr?...


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Oscar alias xpenguin (unangemeldet), Montag, 19. August 2013 03:32:12
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Ich hätte nie gedacht, daß ich mal zu den Propheten aufsteige! In LMDE gibt es jetzt Compiz tatsächlich garnicht mehr! Erst wurde es nach unstable abgeschoben. Das bedeutete dann eine Systemaktualisierung von Kernel 3.2 nach 3.10! Das hat das System natürlich nicht überlebt. Mitten in dieser Aktualisierung kam eine Fehlermeldung, und das war es dann. Da bootete natürlich nichts mehr. Und mittlerweile ist Compiz auch im unstable nicht mehr drin. Steckt da irgendeine mir unbekannte Philosophie dahinter? Vielleicht: "Desktop-Effekte sind dekadenter Unsinn!" oder ähnlich? Sowas liest man ja bei den "Schlaubergern" im "Support"-Chat. Die arbeiten ja auch angeblich nur mit einem Fenstermanager und der Befehlszeile. Ein Menü-Editor ist in deren Augen ebenso überflüssig. Wer täglich 16 bis 20 Stunden in diesem Chat hängt, braucht auch nicht mehr. Wahrscheinlich haben die nur 20 Anwendungen installiert, damit könnte ich das auch. Wirkliche Hilfe ist dort kaum zu erwarten. Bin ich der Einzige, dem sich immer stärker der Eindruck aufdrängt, daß die Entwickler die Nase voll haben, weil sie ja nichts daran verdienen, und nun auf diese Weise das Projekt Linux vor die Wand fahren wollen? Bei den ganzen Verschlimmbesserungen der letzten zwei Jahre wird es so lange nicht mehr dauern, bis sie die meisten User vergrault haben. Bei Microsoft muß man zwar löhnen, kriegt dafür aber auch weit weniger graue Haare...


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