System hängt sich auf nach Neuinstallation

Autor

Dienstag, 16. Februar 2010 09:22:47

Wer kann mir einen oder mehrere Tipps geben? Bin Linux-Frischling.
Habe die Heft--DVD 01/2010 auf meinem Windows-Vista Rechner (Medion Akoya E4320 D, Core 2Duo E7300, Geforce 9500 GS) installiert. Die Installation läuft ohne Fehlermeldungen ab.

Beim Hochfahren hängt sich der Rechner allerdings auf - folgende Fehlermeldungen werden bei der Überprüfung/Reparatur angezeigt:
Check file system:
- Installing kernel modules for file systems support : problematic
- Searching for package database : error
- Checking boot loader configuration file : error

Die Reparaturroutinen laufen angeblich korrekt ab, jedoch bleibt der Rechner beim Systemstart wieder hängen - kurz nach dem die Meldung - ... daemon hal... erscheint. Dann bleibt der Bildschrim dunkel.

Leider kenn ich mich gar nicht aus - liegt es eventuell an einer fehlerhaften Heft-DVD?

Kai Bodentien

6 Antworten


Antworten
Installation hängt
DieterD (unangemeldet), Mittwoch, 17. Februar 2010 23:06:58
Ein/Ausklappen

Hallo Kai,
bei Installationen habe ich auch bereits gute, wie auch negative Erfahrungen gemacht und habe trotzdem nicht aufgegeben. Anbei etwas ausführlich einen Auszug aus einem Text von mir, aus dem Du die eine oder andere Hintergrundinformation (auch Warnungen) herauslesen kannst.

Fragen:
Ist die Linux-Distro jünger als der Recher?
Fedora- (rpm) oder Debianbasiert (deb)?
Welche-Live-Distro hast Du parat?

Hintergrund: Wenn nein, bitte beschaffen, da notwendig um wichtige Informationen noch herauszugraben betreffend Hardware und missglückter Installation.

Beschaff Dir unbedingt die Super Grub Disk. http://www.supergrubdisk.org/
Mit dieser kannst Du Dein Windows wieder starten, wenn Du das jetzt auch nicht mehr auf Deinem Medion-Rechner kannst.




(Leider fehlt hier die Formatierung)

1. Installationstrouble und Empfehlungen für das weitere
Vorgehen

1.1. Kleines Vorwort

Bei Installationen habe ich auch bereits gute, wie auch negative Erfahrungen gemacht und habe
trotzdem nicht aufgegeben. Anbei einige Empfehlungen für die Fehlersuche, Fehlereingrenzung
und auch Behebung.

1.2. Empfehlung für die ersten Versuche mit Linux – Vor der Installation
Wenn ein Linux-Frischling eine Heft-Distribution auf einem Rechner installiert kann folgendes
passieren:

1. Die Installation erfolgt erfolgreich komplett „out of the box“ und alle wichtigen
Hardwarekomponenten funktionieren reibungslos (Laufwerke, LAN, Grafik (ohne 3D)).
1. Bei Hardware, die älter als mindestens 1 Jahr (bzw. auf dem Markt ist, als die Linux-
Distributionsversion) ist, stehen die Chancen besser als 70%, dass alles auf Anhieb
klappt.
2. Bei Hardware, die älter als mindestens ½ Jahr ist, stehen die Chancen besser als 50%,
dass alles auf Anhieb klappt.
3. Bei jüngere Hardware sind die Chance weniger als 50%, dass alles auf Anhieb klappt.
2. In den anderen Fällen ergeben sich kleine bis größere Probleme bei der Installation.
1. Ein Anfänger, der sich vorher nicht über eine Live-CD/DVD oder Live-USB-Stick-
Version vertraut gemacht, hat fällt hier in ein tiefes Loch, wenn es nicht zufällig eine
Anleitung von Jemanden im Internet gibt mit genau gleicher HW und Distro. Externe
Hilfe über Blogs wird eine langwierige Sache und mit halber Chance auf Erfolge.
2. Ein Anfänger, der sich vorher vertraut gemacht hat, hat dagegen gute Chancen. Leider
gibt es für das was er sich, vor allem auf der Konsole ansehen muss, nicht wirklich viele
und gute Anleitungen.
Jedem Linux-Frischling kann nur geraten werden, vor der Erstinstallation einer Linux-Distribution
sich mit Linux vertraut zu machen. Sehr wichtig ist hierbei die Konsole. Die Befehle auf der
Konsole ändern sich weniger häufiger und sind bei den verschiedenen Linux-Distributionen am
meisten identisch. Die grafischen Oberflächen sind zum Vergleich zu vielen Änderungen
unterworfen. Eine genaue Anleitung gibt auf der Konsole die Befehle zum Nachtippen vor und
zeigt, worauf bei der Ausgabe zu achten ist. Im Vergleich dazu müssen bei grafischen Oberflächen
jeweils die Screenshots der Eingabe/Ausgabemasken dargestellt werden, das auch erheblich mehr
Seiten produziert und Speicherplatz benötigt.

1.3. Vorbereitungen vor einer Linux-Installation

1.3.1.Erster Gehversuch mit einer Live-Distro

Der erste Schritt beinhaltet also das Kennenlernen von Linux mit einer Live-Version. Im Prinzip
kann dazu jede solche Distro verwendet werden. Eine gute Wahl sind Knoppix, Ubuntu und
OpenSuse. Die Distro muss auf jeden Fall jüngeren Datums sein, als die Markteinführung der
Rechnerhardware, die verwendet werden soll.
1. Live-Version einlegen und Rechner starten
1. Wenn der Rechner nicht von CD/DVD startet, BIOS-Einstellungen prüfen.
2. Wenn der Rechner nicht vom Live-USB-Stick bootet, BIOS-Einstellungen prüfen, ob
diese Medien in der Reihenfolge vor der Internen Festplatte stehen.
2. Starten mit Defaulteinstellungen
1. Wenn der Bootvorgang reibungslos klappt und auch die grafische Oberfläche
hochkommt, dann stehen die Chancen gut für eine erfolgreiche Installation. Wenn noch
andere Live-Distros herumliegen sollten, auch probieren.
2. Wenn es nicht klappt, dass die grafische Oberfläche hoch kommt, dann wird es fast
immer Probleme bei der Installation geben.
Als Linux-Anfänger würde ich in dem Falle, dass die grafische Oberfläche nicht hochkommt von
einem Installationsversuch zunächst abraten. Wenn Windows und Linux zugleich auf dem Rechner
betrieben werden sollen, bitte auf gar keinen Fall einen Installationsversuch unternehmen. In dem
Falle muss zunächst mit einer Virtualisierung unter Windows gearbeitet werden (vmware, virtual
box oder MS VirtualPC). Wenn eine zweite leere Festplatte vorhanden ist und statt der Festplatte
mit Windows eingebaut wird, kann eigentlich nichts passieren und Versuchen steht nichts im Wege.

1.3.2.Dinge, die vor einer Erstinstallation angesehen werden müssen
wird fortgesetzt




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Check file system
Giorgio Giuseppe Cotardo, Mittwoch, 17. Februar 2010 10:42:05
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Hallo Kai,
ich würde erst nach defektem Hardware überprüfen. Wäre auch hilfsreich wenn du hier eingibt die Distributoren und das Kernel-Version.
Schau mal in /var/log/boot.msg, in /etc/fstab und /etc/mtab ob was festzustellen bzw .i.o.ist.
Z.B. beim SuSE- DVD gibt die Möglichkeit von einem Repartur-tool zu verwenden.
Aus meinem Erfahrung, hatte ich so änliche Fall gehabt wobei eine Installation von eimem Live-CD (Heruntergeladene) häng geblieben ist. Mit einem "Start-kit" Zeitschrift bzw, andere Alternative, ist der Pinguin einwandfrei gelaufen.
Viel Glück


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Grafikkarte?
Rico Rommel, Dienstag, 16. Februar 2010 19:39:23
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Es könnte sich um ein Problem mit der Grafikkarte, dem Grafiktreiber (nv, nvidia?) oder dem Monitor handeln, denn kurz nach hal startet normalerweise X.

Wenn es im Bootmenu so eine Art abgesicherten Modus, d.h. ohne X gibt, könntest versuchen, den Treiber via Konsole auf vesa umzustellen.

Vielleicht funktioniert es auch über das Reparatursystem etwas komfortabler.


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Festplatte kaputt?
Marcel Hilzinger, Dienstag, 16. Februar 2010 13:56:23
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Also wenn die Installation noch geklappt hat, dann ist eventuell die Festplatte hinüber....


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Re: Festplatte kaputt?
Kai Bodentien, Dienstag, 16. Februar 2010 18:10:07
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Die Festplatte sollte noch funtionieren, zumindest tat sie dass bis zur Neuinstallation des Linux-Systems. Vielleicht spielt es eine Rolle:
Am Ende der Installation (ohne Fehlermeldung) wird ein Neustart durchgeführt und dabei dabei hat sich der Rechner aufgehängt...

Die Fehlermeldungen habe ich dann erhalten, als ich die Reparaturroutine der DVD-9 ausgeführt habe.


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Re: Festplatte kaputt?
Roland M. Egloff, Dienstag, 16. Februar 2010 19:35:29
Ein/Ausklappen

Hallo Kai

Bei dem automatischen Neustart ist die Installation (meines Wissens) noch nicht beendet. Ich rate Dir die Installation zu wiederholen.

Bei mir hat die 11.2 Installation erst beim dritten Versuch geklappt (ich weiss nicht warum)!

Übrigens, bei der Formatierung der Linux Partition solltest Du den 'ext4' Typ wählen.

Gruss

Roland



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