Samba manchmal weg

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Montag, 03. Januar 2005 07:01:30

Hi!

Ich hab hier Suse Linux 8.0 und Samba 3.0.10 laufen. Im Netz befinden sich 5 Win2k Clients. Samba fungiert als Domain Controller und Fileserver. Soweit funktioniert alles, aber nach einer unbestimmten (mal kuerzer, mal laenger) Zeit zeigt Windows das "rote Kreuz" ueber der Freigabe, will man sie dann oeffnen kommt: "Der Netzwerkpfad wurde nicht gefunden". Klickt man dann ca. 10-20 mal drauf, gehts wieder. Weiss jemand einen Rat woran das liegt?

Viele Grüße

Mario Wesolek

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Re: Samba manchmal weg
Andreas Matthus, Montag, 03. Januar 2005 21:14:45
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Hallo Mario,

das problem ist wahrscheinlich nicht bei Linux, sondern bei windows. M$ schreibt dazu:
------snipp
Funktionsweise des Parameters Autodisconnect in Windows NT und Windows 2000
Artikel-ID : 138365
Last Review : Dienstag, 9. November 2004
Revision : 1.0
Dieser Artikel wurde zuvor veröffentlicht unter D42455
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
138365 How Autodisconnect Works in Windows NT and Windows 2000
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
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Zusammenfassung
Dieser Artikel beschreibt die Verwendung des Autodisconnect-Parameters in einer LAN_Umgebung (LAN = Local Area Network) von Windows NT und Windows 2000.

Windows NT verwendet zwei verschiedene Autodisconnect-Parameter: einen, um RAS-Sitzungen (RAS = Remote Access Service) zu beenden, und einen anderen, um LAN-Verbindungen zu beenden. Der RAS-Autodisconnect-Parameter wird im Artikel Q153944 der Microsoft Knowledge Base beschrieben, die LAN-Version ist jedoch nicht dokumentiert. Der einzige veröffentlichte Hinweis auf diesen Autodisconnect-Parameter ist in der Hilfedatei "NT Registry Entries" im Windows NT Resource Kit in einer Übersicht der Einträge des Abschnitts "LanmanServer Parameters" zu finden.
Weitere Informationen
Sie finden den LAN-Autodisconnect-Parameter in der Registrierung in der Teilstruktur HKEY_LOCAL_MACHINE unter dem Teilschlüssel:
\System\CurrentControlSet\Services\LanmanServer\Parameters
Hinweis: Der oben aufgeführte Eintrag muss sich auf dem Computer mit den Freigaben befinden.

Der Zweck dieses Parameters ist es, Leerlaufsitzungen nach einer voreingestellten Anzahl von Minuten zu beenden. Die Anzahl der Minuten kann über den Befehl Net Config Server an einer Eingabeaufforderung angegeben werden.

Mit der folgenden Befehlszeile setzen Sie den Autodisconnect-Wert beispielsweise auf 30 Minuten:
net config server /autodisconnect:30
Der zulässige Wertebereich in der Befehlszeile ist -1 bis 65535 Minuten. Wenn Sie Autodisconnect deaktivieren wollen, setzen Sie den Parameter auf "-1".

Wenn Sie Autodisconnect auf "0" setzen, wird der Parameter dadurch nicht deaktiviert; dieser Wert führt lediglich dazu, dass die Verbindung nach wenigen Sekunden Leerlauf beendet wird. (Der RAS-Autodisconnect-Parameter wird jedoch deaktiviert, wenn Sie ihn auf "0" setzen).

Hinweise:
• Sie sollten den LAN-Autodisconnect-Parameter vorzugsweise direkt in der Registrierung ändern. Wenn Sie ihn in der Befehlszeile ändern, kann es passieren, dass Windows NT und Windows 2000 ihre Autotuning-Funktionen abschalten. Weitere Informationen finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
128167 Konfiguration und Optimierung des Serverdienstes
Der zulässige Wertebereich bei Änderung des LAN-Autodisconnect-Parameters in der Registrierung ist 0 bis 4294967295 (Oxffffffff).
• Für einen Windows 2000-Server in einer Domäne, der entweder als Domänencontroller oder als Server betrieben wird, liegt der zulässige Höchstwert bei 65.535 (0xffff). Darüber liegende Werte werden nach einer Richtlinienaktualisierung auf "0xffff" zurückgesetzt. Windows 2000-Server in einer Arbeitsgruppe können auf jeden beliebigen Wert des oben genannten Wertebereichs gesetzt werden.

Wenn Sie die Autodisconnect-Option an der Eingabeaufforderung auf "-1" setzen, wird der Autodisconnect-Parameter in der Registrierung auf den oberen Wert gesetzt. Dies entspricht in etwa 8.171 Jahren (nicht getestet) und kommt somit wohl einer Deaktivierung von Autodisconnect gleich.
• Die Registrierung lässt keinen Eintrag mit dem Wert -1 zu. Diese Änderung kann jedoch an einer Eingabeaufforderung mit dem folgenden Befehl durchgeführt werden:
net config server /autodisconnect:-1
Dabei werden zwei zusätzliche Registrierungsschlüssel in der Registrierung hinzugefügt:
anndelta: REG_DWORD: 0xbb8
announce: REG_DWORD: 0xf0
Announce: Gibt die Netzwerkerkennungsrate an (in Sekunden). Diese Rate legt fest, wie oft sich der Server bei anderen Computern im Netzwerk zu erkennen gibt.

Anndelta: Legt den Deltawert für die Erkennungsrate fest (in Millisekunden). Dieser Wert gibt an, wie stark die Erkennungsrate von der Zeitspanne abweichen darf, die im Wert "announce" festgelegt ist.

Der Deltawert lässt zufällige Erkennungsraten zu. Wenn "announce" den Wert 10 aufweist und der Wert für "anndelta" auf "1" gesetzt ist, kann die Erkennungsrate zwischen 9,999 Sekunden und 10,001 Sekunden liegen.
• Nach einigen Minuten Leerlaufzeit werden das/die zugeordneten Laufwerke getrennt, und ein rotes "X" wird möglicherweise neben den zugeordneten Laufwerken in Windows Explorer angezeigt.Weitere Informationen finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
305355 Some Compaq Programs Cause Mapped Drives to Be Disconnected
---------snapp
mfg
Andreas

[1] http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;de;d42455



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Re: Samba manchmal weg
Mario Wesolek, Dienstag, 04. Januar 2005 20:54:17
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Hallo!

Danke fuer eure Hilfe, bis jetzt scheint es zu funktionieren, das mit dem "autodisconnect" scheint garnicht so das Problem gewesen zu sein, hab es aber vorsichtshalber trozdem eingestellt, das Problem lag am "WINS", wie netterweise erklaert eingestellt und schon ging es, komische Sache.

DANKE AN EUCH!

P.S.: Kennt jemand von euch noch eine gute Anleitung die die Konfiguration von Samba mit OpenLDAP und Kerberos befasst?

Viele Grüße!


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Re: Samba manchmal weg
Günter Frenz, Montag, 03. Januar 2005 13:50:18
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Hallo,

das könnte an der Windows-Namensauflösung liegen. Möglicherweise wird da bei einiger Zeit der Nichtbenutzung der Freigabe ein Cache geleert, der erst wieder gefüllt werden muss. Wenn deine Namensauflösung noch nicht zentralisiert ist (WINS), könnte es helfen, dies auf dem Sambasystem zu aktivieren:

wins support = yes

in der smb.conf schaltet die WINS-Server-Funktion ein. Muss dann auch auf den Clients eingetragen werden.

Günter


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Re: Samba manchmal weg
Karsten Tröß, Montag, 03. Januar 2005 14:04:39
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Hallo Mario,

hat Dir die Antwort von Günter geholfen??

Karsten


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