Hallo,
ich habe ein Linux-System, auf dem wirklich fast nichts läuft. Dennoch kommt es vor, dass das System zeitweise extrem verlangsamt, sodass es manchmal für einzelne Sekunden fast still steht.
Laut dem top-Programm benötigt dabei der Kernel-Prozess ‘kworker’ die gesamte CPU-Leistung.
In den Log-Dateien steht fast nichts und wenn man laufende Prozesse mit dem renice-Befehl zu tunen versucht, zeigt sich kworker davon völlig unbeeindruckt.
Wie kann ich herausfinden, was der Rechner macht und wie man das abstellen kann.
Der Witz ist, dass das System mehrere Wochen flott und stabil lief – aber ohne Änderung seit heute Mittag nicht mehr. Der Prozess kworker beanspruchte die CPU zuvor fast überhaupt nicht.
Ist wohl ein Kernel-Problem.
http://forum.ubuntuusers.de/topic/kworker-frisst-cpu/#post-3519152
http://mywiki.bluelupo.net/index.php/Hohe_CPU-Last_bei_kworker-_und_kslowd-Prozessen
Mehr habe ich nicht heraus gefunden. Vielleicht hilft es.
Hat leider nicht geholfen. Die virtuelle Datei in /sys, um die es da geht, die gibt es auf diesem System garnicht.
Ich habe nun aber festgestellt, dass die Ursache offensichtlich ein BIOS- oder Hardware-Problem ist, zu dem die Logfiles schweigen. Auf einem anderen Rechner mit gleicher Hardware und identischem System (per Clonezilla überspielt) gibt es dieses Problem nicht.