ForumLinux parallel zu M$
wassi – Freitag, 18. Februar 2005 22:28 Uhr

Hi!
Es ist mein erster Beitrag, also macht ihn nicht gleich nieder…
Ich mag M$ nicht wirklich, die ganzen Probleme kennt ihr wahrscheinlich eh (ziemlich alles Gründe, warum ihr umgestiegen seid)
Also hab ich mich nach Alternativen umgesehn…
Linux hat mir ziemlich gut gefallen, weil es Open Source ist, und schon allein das Prinzip(=Open Source) genial ist. Das Problem ist nur, dass es sowohl bei mir zuhause (bin 15 – wohn also noch bei meinen Eltern) als auch in der Schule ein Windows-Netzwerk gibt. Deshalb brauche ich aus Kompatibilitätsgründen leider unbedingt ein M$ auf meinem Notebook. Es wäre aber auch mit Linux(auf Wunsch auch mit beigepacktem Linux erhältlich) kompatibel.
Und jetzt meine Frage:
Kann man beide Betriebssysteme installieren und wenn ja wie?
Schon im Voraus danke für die Antworten.

PS: Würd mich gern mal an nem Opensource-Projekt beteiligen. Kenn mich mit Script-sprachen (vorallem PHP) recht gut aus, und würd auch gern mal ein Programm (Opensource) mitentwickeln. Dafür müsst ich aber mal wissen, in welcher Programmiersprache die geschrieben werden. Wenn jemand ein Opensource-Projekt laufen hat bzw. weiß, in welcher Programmiersprache die geschrieben werden, bitte antworten.

2 Antworten
Martin Pflügl – Samstag, 19. Februar 2005 05:47 Uhr

Hi,
Ja! Linux und M$ auf einer Platte ist kein Problem, zumindest nicht für Linux. Wichtig dabei ist nur, du musst die Platte in mehrere partionen aufteilen. Linux lässt sich halt nicht so gerne auf einem Fat32, oder gar einem NTFS Dateisystem installieren. Wichtig dabei ist auch zu beachten, wenn du unter den verschiedenen Partionen daten austauschen willst, dan nim für Windows eine Fat32 partion. Leider klappt das schreiben auf NTFS nur bedingt, und ist nicht wirklich zu empfehlen. Auf Fat32 kann Linux aber jeder zeit lesen und schreiben, leider beherscht dieses Dateisystem nichtmal die einfachsten dinge, wie zum beispiel die unterstützung von Benutzerrechten. Ach ja, du sagst du brauchst Windows für das M$ netzwerk? Linux fühlt sich in jedem Netzwerk wohl, auch in dem von M$, für was giebt es schlieslich SAMBA. Damit kannst du deine Dateien, Verzeichnisse, und Drucker M$ gerecht freigeben, und auch auf andere M$ Netzwerk Daten und Drucker zugreifen. Windows ist nur nötig wenn du speziell Windows Programme laufen lassen willst. Wobei, oh da giebt’s ja Wine, Crossover office, Cedega und wie sie alle heissen. Zugegeben diese Programme sind noch lange nicht perfekt, aber M$ Office und so laufen damit recht gut.

Zu deiner zweiten frage. Grundsätzlich kannst du Opensource in jeder sprache die du willst Programmieren. Opensource heisst ja nur das die Quellen offen, und für jeden zugänglich sind. Willst du allerdings Opensource für Linux Programmieren, dann freunde dich schonmal mit C,und C++ an, darauf wirst du am häufigsten treffen.

Wenn du noch Fragen zu Linux und Windows auf einer Platte hast, dann ist hier genau der richtige ort dafür sie zu stellen!

wassi – Samstag, 19. Februar 2005 07:59 Uhr

Erstmal danke für die Info, du hast mir sehr geholfen.Ich werd aber M$ vorerst trotzdem ncoh behalten (eigentlich nur für Spiele bzw. bis ich ähnliche Programme für Linux gefunden habe, wie ich sie jetzt benutze)
Noch ein paar Fragen:
1) Mit welchem Programm kann ich die Festplatte in mehrere partionen teilen?
2) Wie muss ich das einstellen, damit ich beim Starten des PC’s auswählen kann, welches OS ich benutze
3) Wird beim Programmieren für Linux auch Delphi verwendet?

mfg
wassi

Rico Rommel – Samstag, 19. Februar 2005 09:17 Uhr

Hallo wassi,

zu 1.) Selber brauchst du dass überhaupt nicht zu machen. Bei der Installation
von Linux (zumindest bei Suse) wird die Windowspartition verkleinert und alle
benötigten Partitionen werden automatisch angelegt. Vergiß aber nicht, vor der
Installation ein Backup der Daten aus deiner Windowspartition zu erstellen.
Hin und wieder überlebt die Windowspartition die Verkleinerung nicht.

zu 2.) Brauchst du nicht. Wird alles automatisch erledigt. (wiedermal zumindest
bei Suse)

zu 3.) Delphi existiert für Linux und nennt sich Kylix oder so. Mir ist
allerdings noch nie ein in Delphi geschriebenes Programm über den Weg gelaufen.

mfg
Rico

Murphy – Samstag, 19. Februar 2005 10:19 Uhr

Du hast leider nicht verraten welche Linux-Distri du benutzen wirst; ich gehe im Folgenden deshalb mal davon aus daß es SuSE sein wird. Was bei der Partitionierung während der SuSE-Installation zu beachten ist steht in den beiliegenden Handbüchern; bitte die Kapitel über Installation *vor* dem ersten Anlauf unbedingt ansehen (und verstehen), das spart jede Menge Frust! SuSE installiert als Bootloader ein Programm namens grub, das dir beim booten die Auswahl zwischen den Betriebssystemen ermöglicht; Details auch wieder in den Handbüchern. Pascal/Kylix-Projekte sind unter Open Source-Systemen nur gering verbreitet, u. a. weil die Entwicklungsumgebung sehr proprietär ausgelegt ist. Mittel der Wahl bei Compilersprachen ist C/C++, dafür gibt es die meisten Libraries, oder eben interpretierte Scriptsprachen. PHP wird dabei vor allem für Webanwendungen genutzt, Perl und Python für lokal ausgeführte Scripte – Ausnahmen bestätigen die Regel.
Wenn du bei einem Projekt mithelfen willst dann solltest du nicht warten bis sich jemand bei dir meldet, das kann lange dauern. Suche dir ein für dich interessantes Projekt aus, das du auch selbst verwendest und wo du Nachbesserungsbedarf siehst, und fange mit kleinen Verbesserungen an. Du solltest vorher auch bei den Projektmitarbeitern anfragen was du tun kannst und welche Nebenbedingungen (Projektvorgaben, Umgebung, langfristige Entwicklungsrichtung, Fragen des Stils im Quelltext etc.) zu beachten sind.
Erwarte bitte nicht daß du gleich mit offenen Armen empfangen wirst oder alles auf Anhieb klappt; in diesen Kreisen wirst du vor allem an deinen Ergebnissen gemessen und beim Programmieren gibt es *immer* was dazuzulernen.

wassi – Samstag, 19. Februar 2005 14:24 Uhr

Distri hab ich deshalb noch nicht angegeben, weil ich mcih noch nicht entschieden habe:
Ich suche vorallem eine Distri, die:
– stabil ist
– eine grafische Bedienoberfläche hat
– benutzerfreundlich ist und
– die sich für HTML/PHP und C++ projekte eignet.

Zu euren Antworten:
1) Wo muss ich die Distris bestellen, damit Handbücher dabei sind? Ich bin Schüler und kann mir eigentlich keine 80€(Amazon) für ein Betriebssystem leisten (M$ ist ohne Aufpreis vorinstalliert, Der Comp ist ein Geburtstagsgeschenk).
Bisher hatte ich an sowas wie easylinux [1] (ca. 15€) gedacht…
2) Danke, das hat meine Frage vollständig beantwortet
3) Welche Distri enthält einen C++ Compiler bzw. welches Programm würdet ihr mir dafür empfehlen?

Vielen Dank für die Antworten udn die Zeit, die ihr euch genommen habt. Vielleicht könntet ihr mir ja noch eine geeigntete Distri empfehlen

mfg

[1] [1] http://www.easylinux.de

wassi – Samstag, 19. Februar 2005 14:29 Uhr

ad. Distri:
die distri sollte auf jeden Fall in Deutsch sein. Veilleicht ist das jetzt überflüssig, weil es alle Distris in allen Sprachen gibt, aber ich wollte sicher gehn…
mfg

Rico Rommel – Samstag, 19. Februar 2005 14:55 Uhr

Hallo,

Für Einsteiger ist Suse 9.2 zu empfehlen.
Unter [1] kannst du eine Schülerversion für 59,95 ordern (ist ganz schön teuer,
ich kann deine Geldnot nachvollziehen). Die Schülerversion entspricht voll der
Profesionellversion, nur mußt du einen Nachweis übermitteln, dass du Schüler
bist. Eine Kopie des Schülerausweises per E-mail müßte reichen.
Altnerativ könntest du auch eine ältere Version, z.B. Suse 9.1, kaufen, die
sind in der Regel zu absoluten Niedriegpreisen zu haben.
Generell lohnt es sich, auch im Internet nach preiswerteren Angeboten zu
suchen.
Entwicklungswerkzeuge für nahezu alle Programmiersprachen liegen jeder Distri
bei. Unter C++ kannst du sogar mit Knoppix Programme entwickeln.

mfg
Rico

[1] http://www.edv-buchversand.de/suse/92/index2.html

Rene Pirringer – Samstag, 19. Februar 2005 15:01 Uhr

ad 1) Naja wenn du Breitband Internet hast, dann kannst du dir Distri vom Netz saugen:
z.b. http://fedora.redhat.com, oder http://www.debian.org
Wenn du eine aktuelle SuSE willst dann musst du sie dir leider kaufen, dafür sind auch Handbücher dabei. Die bekommst du aber als Schüler günstiger: http://www.edv-buchversand.de/suse/index2.html
Eine gute Idee ist sicher auch Easylinux. Ich kenn die Zeitschrift zwar nicht, aber ich denk das die zum Einstieg ganz gut ist.

ad 3) C++ Compiler bzw. Entwicklungstools sind bei jeder Distribution dabei, egal ob du SuSe, Fedora, Mandrake, Debian etc. nimmst.

Eine Distribution zu empfehlen ist schwer, denn jeder mag die am liebsten die er selbst benutzt (z.b. bei mir Fedora). Aber eigentlich ist es egal welche du nimmst, denn die Programme die dabei sind variieren eh meist nur minimal.

[1] http://fedora.redhat.com
[2] http://www.mandrakelinux.com/de/
[3] ttp://www.debian.org
[4] http://www.edv-buchversand.de/suse/index2.html

Murphy – Samstag, 19. Februar 2005 16:43 Uhr

Um die Distrifrage mal kurz und prägnant zu halten: Die drei bei uns am weitesten verbreiteten, einsteigergeeigneten Distris sind SuSE, Mandrake und Fedora (ungefähr in dieser Reihenfolge der Bedeutung in Deutschland). Alle gibt es mit deutscher Sprachunterstützung bei Installation und Systemwartung (zumindest größtenteils), die “deutscheste” ist aber sicherlich SuSE. Handbücher bekommst du eigentlich immer wenn du die Vollversion kaufst anstatt dir das Paket aus dem Netz zu ziehen, aber selbst dann sind die Manuals i. d. R. als Datei (PDF, PS, TeX etc.) dabei. Beziehen kannst du die Distris inzwischen fast überall bei deinem örtlichen Computerfachhandel, manchmal sogar im Buchhandel, oder über Versandhandel (z. B. [1]). Die grundlegenden System- und Entwicklertools (und meistens noch mehr) sowie viele Anwendungen für alles mögliche und unmögliche sind überall dabei, du bekommst also viel mehr für dein Geld als nur ein Betriebssystem (und sparst so erstmal Onlinezeit, da du dir nicht alles einzeln zusammenzusuchen brauchst, und Nerven weil die Installation durch die Distritools erledigt wird).
Noch ein Wort zur Sprache in der Programmierung: Entwicklersprache ist generell Englisch, du wirst nur wenige eingedeutschte Tools und so gut wie keine übersetzten Dokus finden (na gut, es gibt einige Tutorials in anderen Sprachen, das reicht schon mal für den Einstieg, aber Referenz-Handbücher sind eigentlich immer Englisch). Mache dich also mit dem Gedanken vertraut daß du um Englisch über kurz oder lang nicht herumkommst – aber keine Angst, wenn man es regelmäßig braucht baut man ganz automatisch ein gutes Verständnis dafür auf, du mußt nicht von Anfang an perfekt lesen und sprechen können.

Noch ein Tip zum Thema Hilfe: Du bist *natürlich* in der LC und hoffentlich auch in anderen Foren willkommen wenn du bei Problemen nicht weiterkommst. Dein Ansatz zur Problemlösung sollte aber die folgende Reihenfolge sein, das verschafft dir Erfolgserlebnisse und eine gewisse Unabhängigkeit, spart dir Wartezeit auf Antworten und uns das “schon wieder die gleiche Frage”-Erlebnis: Handbücher und mit der Distri gelieferte, auf der Platte installierte Dokumentation (Stichwort Manpages, Infopages, /usr/share/doc/packages/, Onlinehilfe). Netzrecherche: Homepage der problematischen Anwendung, Google, Suchfunktion der LC und anderer Foren. Sachliche und korrekt gestellte [2] Frage in themenbezogenen Foren: Mailingliste oder Webforum des entsprechenden Projekts, spezialisierte (z. B. PHP-Entwickler-) Foren, oder auch hier für allgemeine Fragen zum System oder wenn du sonst nicht weißt wo du dich hinwenden kannst. Die Beachtung dieser Punkte bringt dir viel Freude und erhält dir auch viele Freunde :-) Danke!

[1] http://www.linuxland.de
[2] https://www.linux-community.de/Neues/story?storyid=15454

wassi – Samstag, 19. Februar 2005 20:46 Uhr

Erstmal danke für die vielen, schnellen Antworten, ihr habt mir wirklich sehr geholfen…
Ich denke, ich werd mich für SUSE entscheiden, über easylinux die Version 9.0..

@Murphy: Ich weiß, aber ich hab keinen Thread dazu gefunden, wie man M$ und Linux gleichzeitig verwendet…

Nochmal danke für alles

wassi

Murphy – Samstag, 19. Februar 2005 23:55 Uhr

Das ist einfach wenn man weiß wo man suchen muß ;-) Das Stichwort hier heißt “Dual-Boot-System” oder einfach “Dual Boot”.
Ich will ja nicht gleich alles madig machen, aber ich glaube SuSE 9.0 war weniger empfehlenswert weil ziemlich buggy…? Vielleicht schaust du mal rum ob du eine 9.1 oder noch besser 9.2 auftreiben kannst, evtl. über eBay wenn’s keine Neuware sein kann. Außerdem solltest du bei einer älteren Version möglichst keine brandneue Hardware haben, da dort oft noch die Unterstützung für neuere Komponenten fehlt :-( Prüfen kannst du das z. B. über die SuSE Komponentendatenbank [1], oder du googelst nach entsprechenden Erfahrungsberichten (wobei die Treiberinstallation für Hardware die nicht out-of-the-box funktioniert etwas haarig werden kann; das ist dann der Hardcore-Einstieg in Linux). Ist leider nicht so einfach daß man wie unter Windows davon ausgehen kann daß der Hersteller immer Treiber mitliefert…

Und: Bitte, gerne geschehen. Viel Erfolg und Spaß und nicht gleich aufgeben *g*

[1] http://cdb.suse.de

Gert Günther – Sonntag, 20. Februar 2005 09:36 Uhr

Hallo,

Hier kannst du dir die SuSE-DVDs runtersaugen http://www.novell.com/products/linuxprofessional/downloads/ftp/germ_mirrors.html
Sind aber über 3 Gb.

mfg gert

Benjamin Quest – Montag, 21. Februar 2005 18:01 Uhr

OK, ich empfehle mal bei Amazon.de nach Kofler zu scheuen. Es ist DAS Linux Buch und es kommt mit einer SuSE 9.1 Professional auf DVD. SuSE-Handbücher brauchst Du wenn Du den Kofler im Schrank hast nicht mehr.

Wenn Du eine wirklich STABILE Distribution willst und Dich nicht schreckst ein wenig Zeit zu investieren, dann gibt es ein CHIP Sonderheft mit Debian Sarge. Aber Achtung, hier wirst Du bei der Installation wahrscheinlich öfter hand anlegen müssen. Eine völlig vergessene Distribution un Deutschland ist MANDRAKE. Es gibt sie in zwei “Geschmacksrichtungen” Community und Official. Erstere ist sozusagen ein öffentlicher Release Kandidat (stimmt nicht ganz, eigentlich ist es die Endversion, aber die Official kommt dann in die Boxen und zu den Kunden und dort gehen alle fehlerbereinigungen der Community nochmal mit ein). Die MANDRAKE 10.1 Official DVD gibt es bei http://www.ixsoft.de für so um die 38 EUR. Sie läuft bei mir so stabil wie mein Solartaschenrechner.

Wenn Du eine für den deutschen Sprachraum zugeschnittene Version willst, die Dich nicht mit 1600 Programmen erschlägt, dann käme SphinxOS für Dich ebenfalls in Frage. Wenn Du die Standardversion wählst dann kannst Du auch einen ganzen Haufen Windowsspiele und Anwendungen emuliert laufen lassen (CrossoverOffice und Cedega sind vorkonfiguriert). Wenn Dich der Preis abschreckt, dann gibt es für wenig Geld auch die HomeEdition ohne Win Emulatoren. Um zu testen ob SphinxOS was für Dich ist, kannst Du Dir auch eine SimplyMEPIS CD herunterladen (oder besorgen lassen). Im Prinzip kannst Du diese LIVE-Distribution auch gleich installieren und die deutschen KDE Sprachanpassungen nachträglich einstellen. Ich war mit MEPIS sehr zufrieden und bin jetzt mit SphinxOS glücklich. Ein mandrake existiert auch noch auf meiner Platte. Bei MEPIS und SphinxOS mußt Du Dich auch um die Multimediaplugins nicht mehr kümmern, ist alles vorkonfiguriert (bis auf libdvdcss). Nachträglich Programme installieren ist bei beiden, wenn Du einen Netzanschluß hast kein Problem, beide bedienen sich aus dem riesigen DEBIAN Pool (nur beim Kernel und kernelnahen Geschichten ist Vorsicht geboten). Welchen Du völlig uneingeschränkt nutzen kannst wenn Du gleich mit Debian anfängst.

Qual der Wahl, hm?

Also, wenn du kein DSL hast und etwa 60 EUR ausgeben willst: Kofler Paperback und vielleicht das LinuxUser Sonderheft, wegen der ganzen SuSE 9.1 Patche auf der Sonder-DVD. Stabilere Alternative ist Mandrake 10.1, die 10.0 lief bei mir auch super und ist für einen Appel und ein Ei Dein (ixsoft). UBUNTU ist eine weitere Distribution, die verschicken sogar ihre CD’s für lau. Dort ist der GNOME Desktop Standard. In diesem Fall kostet ausprobieren gar nichts.

MIT DSL würde ich mir eine SimplyMEPIS CD saugen (oder ein KNOPPIX) um deine Maschine “abzuklopfen”, den Kofler bestellen und evtl. SphinxOS Home antesten (basiert auf Mepis, und gibt noch ein par Bonbons obenauf wie vorkonfiguierter SpamAssasin, Apachewebserver und ein voll vorkonfiguierter SAMBA Server, … WLAN, DSL, ISDN Unterstützung …).

Ansonsten: Willkommen!

Benjamin

Wimpy * – Montag, 21. Februar 2005 09:16 Uhr

Hi, ich bin auch MS-Umsteiger.
Erst hatte ich SUSE 9.1, aber ich empfehle SUSE 9.2. Das bekommst du am Zeitschriftenkiosk für 12.80 €
Du brauchst aber ein DVD-Laufwerk, es ist eine DVD mit eigentlich allen Programmen, die du brauchst. Und es ist ein sehr gutes Begleitheft dabei für die Installation.
Deine Festplatte kannst du auch mit Windows partitionieren, wenn du sowas wie Partition-Magic hast. Erst Defrag, dann partitionen verkleinern, dann bleibt “unzugeordneter Speicher” übrig, den schnappt sich LINUX dann automatisch.
Wenn dafür ca. 1,5 – 2 GB frei ist kannst du die Standard-Installation machen. Mehr ist natürlich besser.
Viel Spaß mit Linux.

Murphy – Montag, 21. Februar 2005 09:22 Uhr

Aufgemerkt: Wenn die SuSE vom Zeitschriftenkiosk die Personal Edition ist (das ist bei diesem Preis anzunehmen) fehlen viele Entwicklertools und Netzwerk-/Serverutilities sowie die weiterführenden Handbücher in gedruckter Form…

Allons – Montag, 21. Februar 2005 17:13 Uhr

Hi,

1. Seit SuSE 9.2 ist die Linux- Welt besser geworden: Es gibt nur noch Professional Versionen. Nix Personal mehr.

2. Auf der DVD ist wesentlich mehr drauf als auf den (alten) CD- Versionen auf denen tatsächlich (9.0 Personal z.B.) zu ziemlich alle -devel Pakete fehlten.

Gruss, Allons!

Mario Schmidt – Montag, 21. Februar 2005 20:15 Uhr

Joo, hast Du vermutlich nicht Unrecht … aber: Die Frage kamm von einem Einsteiger, da ist die EasyLinux-Variante sicher nicht schlecht. Und die Entwicklertools, sowie die Netzwerkutilities kann man sich ja ohne Probleme vom SuSE- .. äh, Novell-Server holen.

Wimpy * – Freitag, 25. Februar 2005 06:00 Uhr

Ja, richtig, es ist das Easy-Linux Starterkit 9.2 und die DVD läßt m.E. keine Wünsche offen. Kleinigkeiten kann man sich noch aus dem Netz holen. Z.B. für k3b muß man noch das k3bsetup holen.
http://packman.links2linux.de/index.php4?action=219&vn=1
siehe mein post k3b will root-Rechte.
Digikam geht auch nicht. Ich hole die Bilder einfach mit dem Konqueror auf die Platte.
Das sind aber peanuts.
Gruß