Linux Distribution mit WPA Support

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Donnerstag, 02. März 2006 17:45:28

Hallo Zusammen,

ich habe mir voller Stolz nun eine WLAN Karte gekauft die auch problemlos unter Linux (Ubuntu Breezy Badger) läuft. Als Fan freier Software freue ich mich also endlich darauf mit Linux zu arbeiten. Kaum will ich mein WLAN einrichten stosse ich auf Hürden:

WPA Verschlüsselung lässt sich nicht über die Netzwerkverbindung konfigurieren. Auch nach reichlicher Recherche im Internet und diversem Config hacken läuft es nicht sad

Daher meine Frage: Gibt es eine Linux Distribution/ ein Tool mit dem ich komfortabel eine WPA Verschlüsselung einrichten kann?

Danke,
Jan

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6 Antworten


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Re: Linux Distribution mit WPA Support
Hosse , Samstag, 04. März 2006 19:36:21
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Hi!

Also, als distribution kann ich dir Mandriva empfehlen habe selbst eine Proxim Orinoco mit WPA verschlüsselung darauf laufen!

Mandriva 2006 bietet eine recht gute Hardwareunterstützung diem ich bis jetzt noch nie im Stich gelassen hat!

Wenn man WPA benutzen möchte(unter Computer Konfigurieren) wird man einfach aufgefordert das Paket zu installieren und muss nur noch die cd einlegen!
Also sehr einfach zu handhaben!

Mfg: Alex



[1] http://wwwnew.mandriva.com/de/downloads



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Re: Linux Distribution mit WPA Support
Benjamin Quest, Freitag, 03. März 2006 20:51:24
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Mindestens ebenso wichtig wie WPA, wenn nicht wichtiger ist eine vernünftige und sichere Konfiguration des Routers. Wenn man also primär sein Netzwerk vor Mitbenutzern schützen will/muß, dann sollte man zuerst im Router die max. Anzahl an Clients festnageln, sowie die Hardwareadressen der erlaubten Netzwerkkarten eintragen. Die in der Bedienungsanleitung angegebene IP Adresse des Routers ist im besten Fall genauso geändert wie der Name des Admins für die Box. Ein sicheres Passwort versteht sich von selbst. Auch kann man einstellen, daß der Accesspoint nicht die ganze Zeit laut "hier bin ich und das ist meine ESSID" ruft. Die Routereigene Firewall gibt nur die Ports frei, die man auch wirklich braucht (z.B. für Azureus).

Das alles kann man ohne viel am eigenen Rechner zu frickeln machen. Danach kann man daran denken, statt WEP WPA zu nehmen. Ich denke es gehört dann aber schon wirklich kriminelle Energie dazu, einen wie oben beschrieben konfigurierten Router zu mißbrauchen.

Meine 2ct.
Grüße
BEnjamin


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Re: Linux Distribution mit WPA Support
- -, Sonntag, 05. März 2006 16:19:12
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ist ja schon richtig was Du schreibst. Andererseits ändert das nicht an der Tatsache das es auch mit Linux möglich sein sollte ein WPA verschlüsseltes Netz zu nutzen.

Jan


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Re: Linux Distribution mit WPA Support
Tobias Hunger, Freitag, 03. März 2006 12:49:14
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apt-get install wpa-supplicant

hilft... es kommt aber kein GUI Programm zur Konfiguration mit, Du müsstest Dir also die Beispielkonfiguration in /usr/share/doc/wpa-supplicant/examples auspacken, entsprechend anpassen und nach /etc kopieren. Nicht wirklich komfortabel, aber das ist die Neuinstallation einer anderen Distribution wahrscheinlich auch nicht;-)

WPA tut bei mir in Dapper (kommt im April) wunderbar und soll genauso in Breezy funktionieren. Dapper+1 soll dann besseren WLAN Support bekommen... aber das sollte eigentlich schon Breezy. Mal sehen ob das was wird... scheint als ob die Diskussion um vernünftigen WLAN Support im Linux Kernel kürzlich mal wieder aufgeflammt ist.




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Re: Linux Distribution mit WPA Support
Stephan Marx, Freitag, 03. März 2006 11:21:30
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Hi Jan,

ohne Nennung der Karte wird's natürlich nicht einfacher einen Rat zu geben. Bei meinem Notebook war WPA mit Ubuntu out of the Box auch nicht drin, bei Suse 9.3 lief's ohne Probleme.

Damit möchte ich hier aber keine Qualitätsaussage machen und einen Distributionskrieg lostreten ... ich war einfach zu faul Ubuntu zu "überzeugen" ;-)

Grundsätzlich halte ich Ubuntu für eine sehr gute Distribution, die sich um einiges flotter "anfühlt" als Suse ..

Gruß
Stephan




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Re: Linux Distribution mit WPA Support
- -, Freitag, 03. März 2006 11:56:55
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Hallo Stephan,

vielen Dank. Immerhin weiss ich jetzt schon mal das Suse WPA sozusagen out-of-the-box unterstützt. Das ist ja schon mal was!

Ich werde jetzt mal noch das neue Ubuntu testen und schauen ob das besser geht...

Jan


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