Moinsen,
wie baut man Gnome 3.2 so um, daß es analog zur Version 2.32 benutzbar wird?
Ich komm mit dem 3.2-Käs nicht klar, und werde den Teufel tun, und mir hunderte von Tastaturbefehlen in den Schädel zu kloppen. Ich bin Mausschubser und benutze die Tastatur zum Tippen von Text, wie das schon immer so war.
Ich wüsste gerne, wie man Gnome 3.2 rückwärts in Richtung 2.32 umbaut, damit es stabil läuft und benutzbar wird und bleibt. Ich arbeite mit openSUSE 11.4 und Gnome 2.32, die beide zwar noch bis September 2012 laufen, aber irgendwann muß ich dann umsteigen, und wüsste halt gerne, wie ich Gnome 3.2 meinen Willen aufzwinge… ;-)
Warum nur mussten die Gnome-Leute unbedingt das Rad neu erfinden?
Grüsse vom börzel
Du kannst immer noch in den Fallback Mode schalten, der dem gewohnten Look & Feel recht aehnlich ist.
Schau dir dazu dochmal:
http://www.marcusmoeller.ch/misc/try-gnome3-with-fallback-mode.html
an.
Viele Gruesse
Marcus
es gibt inzwischen jede Menge “extensions”, mit denen man bestimmte Funktionen zurückholen bzw. nachbilden kann, u.a. eine Taskleiste am unteren Bildschirmrand, Anwendungsstarter im oberen Panel, ein klassisches Menu, dass den Umweg zur Dash überflüssig macht. Anbei mal ein paar links, die Dir helfen können:
http://www.webupd8.org/2011/10/things-to-tweak-after-installing-ubuntu.html
http://www.webupd8.org/2011/10/official-gnome-shell-extensions.html
http://intgat.tigress.co.uk/rmy/extensions/index.html
http://www.fedorawiki.de/index.php/Gnome_3_Extensions#Liste_von_Extensions
Interessant dürfte auch die Entwicklung bei Linux Mint werden. Die nehmen ab Version 12 die Gnome Shell, bauen viele extension per default ein und geben dem Ganzen einen sehr Gnome 2-ähnlichen Anstrich. Mehr dazu hier:
http://derstandard.at/1319182135704/Kein-Unity-Linux-Mint-12-kommt-mit-angepasstem-GNOME3
Ich nutze ubuntu, komm aber mit dem unity-Geraffel nicht klar und würde Gnome-Shell vorziehen – mit den o. g. extensions kann man das sich ganz gut zurechtbiegen. Habs an der aktuellen Fedora-Live CD getestet.
Zusätzlich zum Fallback-Modus sollte man mittels gnome-tweak-tool die Desktop-Icons wieder einschalten.
Die minimale Höhe des Gnome-Panels hängt von der verwendeten Schrift ab, und liegt standardmäßig bei 29 Pixel. Will man z.B. die von Gnome 2 gewohnten 24 Pixel Panelhöhe verwenden, kann man z.B. als Schrift DejaVu Sans mit Schriftgröße 10pt verwenden.
@all:
Danke erstmal für die Hinweise.
Gibts auch das übliche Menü wieder (also das einspaltige traditionelle Gnome-Menü)?
Kann man übrigens die untere Panelleiste entfernen? Ich habe unter Gnome 2.32 nur oben eine, und die reicht mir, wenn darin auch die Fenster (= Fensterliste) enthalten ist, bzw. man in das obere Panel die Funktion Fensterliste reinsetzen kann.
Ganz ehrlich gesagt, interessiert mich der neumodische Scheiß von Gnome 3.x überhaupt nicht. Das ist genauso, als wenn irgendwelche Spinner auf die Idee kämen, es sei sinnvoll und zukunftsweisend vom Design her, wenn das Auto künftig eckige anstelle runde Räder hätte…
Warum müssen die Gnome-Leute bloß das ganze nochmal und dann auch schlecht neu erfinden?
XFCE habe ich unter openSUSE 11.4 übrigens ausprobiert, und das war nichts, weil das Panel von XFCE dauernd abstürzte…
b.