Empfehlung Tintenstrahldrucker

Stefan Günther - Montag, 10. Januar 2005 13:55:42 - 6 Antworten

Moin zusammen,

ich habe die vergangenen Stunde damit zugebracht, auf den Seiten von Arlt,
Media-Markt, Saturn, Makromarkt, usw. nach einem Tintenstrahldrucker zu suchen, der
in der Preiskategorie bis 150 Euro liegt und linux-kompatibel ist.

Alle Modelle die ich gefunden haben (mal abgesehen davon, daß die oben aufgeführten
Läden zumeist das gleiche Sortiment haben), haben mit Linux nichts am Hut und die
Kompatibilitätsliste bei Lexmark reicht auch nur bis SuSE 7.2!!

Die im Linux-User 10/04 erwähnten Canon-Drucker gibt es auf der Canon-Seite auch
nicht mehr.
Und auf die Idee einer Suche nach "welche Drucker aus unserem Sortiment sind
linux-tauglich?" ist auch noch kein Hersteller gekommen.

Kann mir einer von Euch einen Drucker empfehlen?

Gruß & Danke ,

Stefan

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Re: Empfehlung Tintenstrahldrucker
User11012 , Dienstag, 11. Januar 2005 00:35:05
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Hallo,

Ich kann dir den HP Business-Inkjet 1200 empfehlen. HP hat vor nicht allzu langer Zeit eigene Treiber veröffentlicht, welche diesem Drucker die gleichen Fähigkeiten wie unter Windows verleihen. (Treiber: hpijs über CUPS)

Die Ausdrucke sind wirklich prächtig! Er kostet allerdings etwa € 170.--

Mein System: Debian/GNULinux testing. Anschluss über einen Billig-Print-Server mit Ethernet und Parallel-Port.

Freundliche Grüsse

August Meier


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Re: Empfehlung Tintenstrahldrucker
Doki Nafaso, Montag, 10. Januar 2005 20:23:41
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http://www.linuxprinting.org/


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Re: Empfehlung Tintenstrahldrucker
Ulf B., Montag, 10. Januar 2005 21:12:01
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Hallo,

der Tip von Doki oben mit [1] ist natürlich Gold-Richtig. Hilft Dir aber letzt endlich warscheinlich nicht allzu fiel weiter.

Folgende Infos möchte ich Dir noch auf den Weg geben: Unter [2] schlägt LinuxPrinting.org vor, Unterstützer-Firmen zu beforzugen. Dem kann ich mich nur 100% anschließen. Bisher habe ich sehr gute Erfahrungen mit Epson Printern gemacht. Wenn man Bilder mit bestechender Qualität und guter Lichtbeständigkeit (nicht bei allen Epson-Modellen) benötigt sind diese erste Wahl. Einziges Manko, der Drucker sollte wenigstens ein mal im Monat eingeschaltet werden, sonst verstopfen die Tintendüsen (die kriegt man wenn überhaupt nur mit hohen Aufwand wieder gereinigt). Wenn Du interesse an Epson hast kann ich Dir folgende Links weiter empfehlen. Zunächst die Übersicht bei LinuxPrinting.org selber [3], dann die übersicht von Epsons eigenen Druckertreibern für Linux [4]. Und sollte dort der Wunschdrucker nicht dabei sein kann man sich mit den recht teuren (30,-¤) TurboPrint [5] Treiber weiter behelfen, welche aber manchmal die letzt Rettung sein können (liefen bei mir Anfangs Super, bis die Unterstützung meines Epson Stylus 800 Color gut von den LinuxPrinting-Treibern unterstützt wurden). Noch ein letzter Tip, suche lieber ein paar Tage länger und wähle dann das Richtige. Ich habe z.B. oben erwähnten Stylus 800 Color für 1/3 des Listenpreises gekauft als die Nachfolger in den Laden kamen (der händler wollte das Auslaufmodell nicht mehr haben). Aber ich könnte wetten, das dieser nicht die Hälfte der Betriebsstunden gehalten hätte wie dieser. Da der 800-er noch als Zielmarkt kleinere Büros hatte. Auch die Tinte bekommt man (natürlich nicht von Epson) überall für wenig Geld (denn hier kannst Du das fielfache des Kaufpreises wieder reinstecken, wenn Du hier die falsche Wahl triffst). Ich hoffe ich konnte Dir etwas Weiterhelfen.

Ciao
Ulf



[1] http://www.linuxprinting.org/
[2] http://www.linuxprinting.org/suggested.html
[3] http://www.linuxprinting.org/printer_list.cgi?make=Epson
[4] http://www.epkowa.co.jp/english/linux_e/index.html
[5] http://www.turboprint.de/



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Re: Empfehlung Tintenstrahldrucker
Murphy , Montag, 10. Januar 2005 18:05:30
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Nach meinen neuesten Erfahrungen (allerdings mit Laserdruckern und Tintenstrahl-MFCs) würde ich zu Brother-Druckern tendieren [1]; für die meisten gibt's sogar Treiber vom Hersteller und eine angemessene Installationsanleitung (für manche wird jedoch statt Cups das alte LPR-Drucksystem benötigt; aber wenn's erstmal installiert ist läuft's auch ordentlich). Informationen über die linuxseitige Unterstützung bekommst du entweder aus der SuSE Komponenten-DB [2] oder direkt beim Cups-Projekt [3].
Noch was: Von "Wir sind doch nicht blöd"-Vermarktern würde ich aus Erfahrung abraten. Lieber bei zuverlässigen (!) Versendern wie Alternate [4] oder im örtlichen Fachhandel kaufen, das ist entweder nur wenig teurer oder in manchen Fällen sogar günstiger (speziell beim Versandhandel), man bekommt alle benötigten Informationen (versuch das mal bei einem durchschnittlichen "Wir sind die Allerbesten"-Verkäufer) und im Problemfall gibt's weniger Streß.

[1] http://www.brother.de
[2] http://cdb.suse.de
[3] http://www.cups.org
[4] http://www.alternate.de



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Re: Empfehlung Tintenstrahldrucker
Doki Nafaso, Montag, 10. Januar 2005 20:19:55
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für manche wird jedoch statt Cups das alte LPR-Drucksystem benötigt

Ersetze "manche" durch "alle", dann stimmt's. Und deshalb würde ich um diese Treiber auch einen großen Bogen machen.


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Re: Empfehlung Tintenstrahldrucker
Andrea Schulmann, Montag, 10. Januar 2005 17:37:17
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Druckertreiber gibt es reichlich für Linux (verwende Fedora RedHat)

zuhause habe ich
einen alten Oki 810 (mind 12 Jahre alt)
einen alten HP OfficeJet 1150 und im Büro einen OfficeJet D155Xi am laufen

Hol dir doch ne Knoppix CD und boote deinen Rechner damit, welche Treiber es gibt kannst du dann sehen wenn du Drucker einrichten wählst.

Wie das bei anderen Distis ist kann ich natürlich nicht sagen, aber ich denke die dürften sich nicht sehr unterscheiden.

nur der Tip eines Linuxanwenders ohne Profikenntnisse




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