Vor einem Jahr richtete ich auf einem Notebook Suse Linux 9.0 (heute 9.2) ein (Dualboot mit Windows XP SP2) und achtete bei http://www.suse.de darauf, welcher Drucker unterstützt wird. Ich wählte den Tintenstrahler HP Officejet d135 Multifunktionsgerät, wobei alles unter Suse 9.2 funzt: Scanner mit Blatteinzug und Drucker.
Wenn ich den Notebook unter Windows starte, ist der Ausdruck viel genauer als unter Linux. Bei den Buchstaben sind z.B. vertikale Linien unter Windows klarer, während sie unter Linux leicht ausgefranst wirken. Genauso haben die ersten dpi 300-Drucker gedruckt (z.B. HP Deskjet 500).
Ist das etwas was ich akzeptieren muss oder hat jemand mit Hilfe einer Technik die Druckqualität unter Linux optimiert? Für jeden Hinweis, wenn auch ungefähre Beschreibung bin ich dankbar!
Hi,
mit Tintenstahlern habe ich bisher zwar keine Erfahrungen gemacht, aber ein
Tipp wäre es vielleicht mal Turboprint anzusehen [1]. Das scheint, soweit ich
weiß genau in diese Lücke zu stossen.
Gruß
Stephan
Ist das etwas was ich akzeptieren muss oder hat jemand mit Hilfe einer Technik die Druckqualität unter Linux optimiert? Definitiv nein. Dein Drucker ist laut der HP OfficeJet Liste voll durch HP Treiber unterstützt. Damit sollte der Ausdruck unter Linux gleichwertig mit dem unter Windows sein. Da unter Linux aber immer mit dem Umweg PostScript gedruckt wird, sind die Audrücke im Normallfall noch besser aber langsamer.
Wie sehen denn deine Druckereinstellungen aus? Wenn du KDE benutzt, such mal das Programm “Druckerverwaltung”. Dort findest du unter Profile -> Einstellungen Hinweise mit welcher Qualität du standardmässig druckst. Unter Informationen steht bei “Modell” welcher Treiber verwendet wird. Bei mir wäre das bspw: HP PSC 2210 Foomatic/hpijs (recommended)
HP Drucker unter Linux werden hervorrangend unterstützt,da HP regelmässig Treiber für Ghostscript entwickelt. Dort braucht man keine Drittsoftware a la Turboprint. Dieses Programm braucht man v.a. dann, wenn man so blöd war und als Linux User einen CANON Drucker gekauft hat und mit seinem Geld damit die Windows-Treibersoftware entwicklung subventioniert. Canon hat für Linux Druckertreiber soviel investiert wie die Grundschulklasse 1a aus Buxtehude: 0,- Euro