Handyzugriff mit obexfs
Der Datenabgleich über Bluetooth gehört leider immer noch zu den Dingen, die unter Linux mehr schlecht als recht funktionieren. Von einer brauchbaren GUI keine Spur, wer ein Unterfangen wie Synchronisation in Angriff nehmen möchte, muss dazu entweder tief in die Opensync-Materie einsteigen oder den Umweg über einen Mobilfunkprovider wählen.
Im Gegenzug dafür haben es Linux-Nutzer relativ leicht, über Bluetooth auf Fotos, Videos und andere Dokumente zuzugreifen, die auf dem internen Speicher des Handys liegen. Die Lösung dazu lautet obexfs und besteht aus zwei Schritten:
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Ordnervorschaubilder in Nautilus mit „Cover Thumbnailer“
Im Gegensatz zu KDE oder Windows bietet GNOME im Dateimanager Nautilus keine integrierte Vorschaufunktion (Thumbnails) für den Inhalt eines Ordners an. Im Internet findet man zwar zahlreiche Skripte, um anstelle der normalen Icons eine im Ordner...
Bildschirmfotos mit Screenie präsentieren
Der erste Eindruck zählt. Das gilt auch für freie Software-Projekte, bei denen die meisten Nutzer auf der Homepage nach einem Screenshot suchen. Soll dieser möglichst gut aussehen, bietet sich Screenie an. Das Qt-Programm schießt selbst keine Bildschrimfotos, es ordnet sie nur hübsch an und verleiht ihnen einen Spiegel-Effekt mit etwas Transparenz.
Um eine Collage zu erstellen, zieht man die gewünschten Screenshots einfach per Drag & Drop ins Screenie-Fenster:
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Daisy das Dock
Es gibt zahlreiche Versuche, das traditionelle Panel durch ein optisch ansprechenderes oder anders gestaltetes Dock zu ersetzen. Die meisten Docks sind allerdings lediglich ein Imitat des Mac-OS-X-Docks. Das KDE-4-Miniprogramm Daisy ist anders: es platziert sich auf dem Desktop als Programmstarter oder Mediensteuerung. Und wem nach einem neuen Dock ist, der kann es auch als Ersatz für das traditionelle Dock einsetzen.
Daisy steht als normales KDE-4-Plasmoid auf der Projekt-Homepage für diverse Distributionen zum...
Shell-Sitzungen aufzeichnen mit script
Wer kennt das Problem nicht: History gelöscht oder in verschiedenen Terminals gearbeitet und weg sind die wichtigen Befehlsfolgen, die man sich eigentlich notieren wollte. Auch zu lange Ausgaben machen das Arbeiten in der Shell unbequem. Als Lösung bietet sich das Programm script an. Es zeichnet Shell-Sitzungen auf. Der Aufruf erfolgt über
script -a logdatei
Alles, was man von nun an eingibt landet inklusive Ausgabe in der Datei logdatei.script. Dabei handelt es sich um eine einfache Textdatei, die man mit einem Programm wie less
tailf anstatt tail -f
Der Befehl tail -f gehört zu den Klassikern wenn es darum geht, eine Log-Datei mitzuverfolgen. Das Dumme an tail -f ist allerdings, dass der Befehl die Access Time der mitgelesenen Datei auffrischt und zudem auch dann ständig arbeitet, wenn sich in der Logdatei nichts tut.
Diese Probleme behebt tailf aus dem Paket util-linux. Es erledigt im Prinzip die gleiche Arbeit wie tail -f, schreibt dabei aber nicht auf die Festplatte, was zum Beispiel dann praktisch ist, wenn man eine Log-Datei mitverfolgen und zugleich die Festplatt...
Probleme mit kleinen Displays beheben
Wer kennt nicht das Problem auf Netbooks, dass viele Programme sich bei Menüs, vor allem betreffend Einstellungen, nicht daran halten die Nutzbarkeit auch bei nur mindestens 800x600 Bildpunkten zu gewährleisten. Zusätzlich werden manchmal sogar noch die Scrollfunktion der graphischen Oberfläche extra die Option zur Blockierung dieser mitgegeben, wovon hauptsächlich die Browserdarstellung betroffen ist.
Abhilfe kann erreicht werden durch die Darstellung "virtual screen", das heißt das Display zeigt nur den Ausschnitt aus einem etwas größeren virtuellen Display an. M...
CDs Rippen mit abcde
Das Erste was ich nach dem Kauf einer neuen CD normalerweise mache, ist sie zu rippen und dann in den Schrank zu stellen. Da ich Musik normalerweise über den PC höre, benötige ich die CD später kaum noch und benutze sie quasi als Backup. Auf der Suche nach dem schnellsten und besten Programm zum Rippen und Encoden bin ich auf abcde gestoßen, das sich im Repo praktisch jeder Distribution befindet.
Die Bedienung von abcde ist denkbar einfach: CD einlegen, in einem Terminal abcde aufrufen und warten. Das...
MPlayer mit grafischem DVD-Menü
Wer zu den Linux-Früheinsteigern gehört, wird sich mit Sicherheit noch an die Tage erinnern, an denen die DVD-Wiedergabe mit Menü-Support unter Linux nur mit dem Player Ogle funktionierte. Der ansonsten absolute Platzhirsch MPlayer beherrschte dieses eine Feature nicht. Dann kamen Xine, Kaffeine, VLC und noch ein paar weitere Programme, die guten DVD-Menüsupport mitbrachten und MPlayer geriet für DVD-Vielgucker eigentlich in Vergessenheit. Das Feature wurde aber irgendwann doch noch implementiert. Wer somit MPlayer z...
Xclip -- Zwischenablage für die Konsole
Xclip packt den Stream von einer Pipe in die Zwischenablage.
So ist folgendes möglich:
Zum Beispiel auf tty1:echo "hallo ich bin ein Inhalt" | DISPLAY=:0 xclip -i
und dann in KDE, Gnome, XFCE oder was immer per mittlerer Maustaste einfügen.
Projektseite: http://sourceforge.net/projects/xclip



