Ailurus: Gnome auf Vordermann bringen
Ailurus ist der Name eines kleinen Pandas. Das Logo steht für ein Gnome-Tweak-Tool für Fedora, Ubuntu und Linux Mint. Zahlreiche Funktionen lassen sich aber auch mit anderen Distributionen nutzen. Das Tool stammt von der chinesischen Softwareschmiede Trusted Digital Technology Laboratory und versteht sich als allgemeines Setup-Tool für Linux-Anfänger.
Die Aufgaben, die man mit Ailurus absolvieren kann, sind sehr vielfältig. Zu den zentralen Punkten gehören
- Installation von Software inklusive Re...
Grafische Oberfläche sofort beenden
Wer schon länger mit Linux arbeitet, kennt die Tastenkombination [Strg]+[Alt]+[Rücktaste] vermutlich bestens. Damit lässt sich der X-Server sofort beenden, was hilfreich sein kann, wenn die grafische Oberfläche nicht mehr reagiert oder man mehrfach einen Neustart der grafischen Oberfläche durchführen möchte.
Aus Sicherheitsgründen ist diese Tastenkombination seit ein paar Versionen im X-Server ausgeschaltet. Um sie wieder einzuschalten, genügt der Eintrag
Option "DontZap" "false"
im Abschnitt Section "ServerFlags"
Schöneres Gnome mit Faenza
Wer seinen Desktop liebt, verpasst ihm ab und zu ein optisches Update. Sehr gut eignen sich dazu neue Fensterdekorationen, ein neues Farbschema und natürlich ein neues Symbolset. Ein besonders gut gelungenes Icon-Set, das unter anderem auch perfekt zu den neuen Ubuntu-Themes Radiance und Ambiance passt, ist das Theme Faenza von Matthieu James.
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KMail aus Firefox heraus starten
Wer mit Firefox im Netz surft, seine Mails hingegen mit KMail lesen möchte, muss Firefox zunächst beibringen, Mailto-Links mit KMail zu öffnen. Hier hat sich bei Firefox wohl was geändert. Früher musste man im Firefox unter about:config die Einstellung
network.protocol-handler.app.mailto -> kmailservice
setzen, damit der Feuerfuchs nicht mehr Evolution startet, sondern KDEs Mailprogramm. Neuere Firefox-Versionen (3.5, 3.6, 3.7) ignorieren jedoch diese Einstellung - es kommt keine Fehlermeldung. In den aktuellen Firefox-Versionen führt der Weg übers M...
Platzfresser mit Baobab finden
Warum ist mein Home-Verzeichnis auf einmal voll? Welche Datei braucht am meisten Platz? Interessieren Sie sich für diese Fragen, dann ist Baobab die Lösung.
Das Programm Baobab zeigt den benutzten Speicherplatz eines ausgewählten Verzeichnisses grafisch an. Baobab ist ein GTK-Programm und befindet sich im Paket gnome-utils. Nach dem Start klicken Sie am besten einfach auf den Button Home scannen. Jetzt können Sie sich je nach Größe des Verzeichnisses einen Kaffee holen oder ein paar News auf der LC lesen.
Touchpad beim Tippen ausschalten
Wer kennt das Problem nicht: während man so fröhlich vor sich hin tippt, ist man zufällig mit dem Daumen oder einem anderen Finger auf's Touchpad gekommen und schon schreibt man ohne es zu wollen an einer komplett anderen Stelle weiter. Abhilfe schafft hier -- neben grafischen Tools -- ein einfacher Befehl auf der Kommandozeile:
syndaemon -i 1
Der Befehl schaltet das Touchpad während der Tipparbeit aus und sobald man mit dem Tippen aufhört in zwei Sekunden wieder ein. Die Zeit lässt sich über -i 3, -i 4 usw. auch auf drei oder vier Sekunden...
OpenSuse 11.3 mit LXDE
Diese Woche erscheint die neue Version 11.3 von OpenSuse. Wer sich mit KDE, Gnome und XFCE nicht so richtig anfreunden kann bzw. OpenSuse auf einem älteren Rechner mit 256 MByte RAM installieren und nutzen möchte, sollte einen Blick auf den schlanken Desktop LXDE werfen. Dieser ist bei OpenSuse 11.3 (in der DVD-Version) in die Installationsroutine integriert. Man muss also nicht zunächst ein fettes KDE- oder Gnome-System aufsetzen, sondern kann den Rechner bereits bei der Installation mit LXDE schön schlank halten.
Mails archivieren aus KMail
Bei einer Neuinstallation möchte man ab und zu reinen Tisch machen und dazu das Home-Verzeichnis neu formatieren. Eine Arbeit, die dabei nicht vergessen werden sollte, ist das Backup der Mails. KMail bietet dazu eine schlichte aber funktionierende Option an. Um diese zu nutzen, klickt man per Rechtsklick auf den Ordner, den man archivieren möchte und wählt dann den Menüeintrag Ordner archivieren.
Google-Kalender auf der Kommandozeile
Wer nur mal schnell wissen möchte, welche Termine heute oder morgen auf dem Plan stehen, der braucht dazu kein hübsches GUI-Programm zu starten oder sich bei Google einzuloggen. Mit gcalcli erledigt das ein simpler Befehl.
Gcalcli ist ein Kommandozeilenprogramm für den Zugriff auf den Google-Kalender. Die Benutzerdaten gibt man entweder auf der Kommandozeile gleich mit oder hinterlegt sie zum bequemeren Zugriff in der Datei ~/.gcalclirc, die zum Beispiel so aussieht:
[gcalcli] user: foobar@gmail.com pw: gehe1mesPaSSwORT
Aus Sicher...
Backups mit LuckyBackup erstellen
Während sich die Gnome-Community so langsam aber sicher für Deja Dup als Standard-Backuptool entschieden hat, fehlt KDE ein ähnliches Werkzeug im Standard-Programmumfang. Dabei gibt es mit LuckyBackup des griechischen KDE-Programmierers Loukas Avgeriou ein mindestens so gutes Backup-Programm.
LuckyBackup arbeitet als grafisches Frontend für Rsync. Es unterstützt somit praktisch sämtliche Funktionen, die auch Rsync bietet, neben dem eigentlichen Backup auch die Synchronisation von zwei Verzeichnissen. Neu in Version 0.4.0 sind umfangreiche Restore-Möglichkeiten sowie eine Sn...



