Duden Korrektor unter 64-Bit
Der Duden Korrektor bietet eine äußerst nützliche Rechtschreib- und Grammatikkorrektur für LibreOffice und bringt in der aktuellen Version 8 endlich auch einen Thesaurus mit. Dummerweise liegt die Erweiterung aber nur in einer 32-Bit-Fassung vor. Wer den Korrektor dennoch auf einem 64-Bit-System einsetzen möchte, muss zwangsweise ein 32-Bit LibreOffice installieren. Das ist zwar etwas unelegant, klappt aber ohne die vorhandene LibreOffice-Version deinstallieren zu müssen. Die folgende Anleitung zeigt die dazu notwendigen Schritte unter...
Knoppix: Bootvorgang mit Cheatcode beschleunigen
Die Bootsequenz der Live-Distribution sucht beim Start zunächst auf Festplatten, dann auf USB-Sticks und erst dann in den DVD-Laufwerken (/dev/sr* oder /dev/scd*) nach dem bootbaren System. Dauert Ihnen das zu lange oder hängt der Vorgang z. B. an der Stelle Searching for knoppix 6 in: /dev/sda, können Sie das Ganze abkürzen: Mit einem so genannten Cheatcode definieren Sie, welches Gerät das Knoppix-Medium enthält, zum Beispiel so:
knoppix fromhd=/dev/sr0
Auch wenn der Name fromhd vermuten lässt, dass dahinter eine Festp...
Syntax-Highlighting in vi einschalten
Hier ein Tipp für alle, die nur ab und zu mit einem Editor auf der Konsole arbeiten. Im Editor Vi (genauer gesagt in Vim (Vi improved) kann man ganz einfach ein Syntax-Highlighting einschalten. Dazu einfach nach dem Öffnen einer Datei vor dem Umschalten in den Input-Modus
:syntax on
eingeben und fertig. Wer den Modus permanent einschalten möchte, fügt in der Datei .vimrc die Zeile syntax on ein (ohne Doppelpunkt). Hier noch ein Hinweis für alle Ubuntu-Nutzer. Ubuntu bringt in der Standardinstallation nur vi mit, nicht vim. Also am besten
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Unix-Rechte mit Android berechnen
Wer nur ab und zu auf der Konsole unterwegs ist, tut sich eventuell schwer, den passenden Befehl für chmod aus dem Stegreif zu tippen. Hier hilft die Android-App chmod von Tobias Fiebiger. Die kleine App kennt nicht nur die Standard-Rechte sondern kommt (im Querformat) auch mit dem Sticky-Bit, Setuid und Setguid klar. Leider wird die App nicht mehr aktiv gepflegt und läuft deshalb nicht auf allen Geräten. Als Alternative eignen sich der Umask-Creator und die
Debian und Ubuntu: Pakete vor dem Update schützen
Wer gerne selbst Software installiert, kennt eventuell das Problem, dass das Paketmanagement bei einem Update ein mühsam erstelltes eigenes Paket überschreibt. Es kommt aber auch so manchmal vor, dass man bei einer bestimmten Version bleiben und auf ein Update verzichten möchte. In diesen Fällen hilft unter Debian und Ubuntu das Verzeichnis /etc/apt/preferences.d/. Hier müssen Sie zu jedem Paket, das Sie blockieren möchten, eine neue Datei mit folgendem Inhalt anlegen:
"Package: NAME Pin: version VERSION Pin-Priority: PRIORITÄT"
Für den KDE-Editor KWrite...
Die Distributions Kollektion – Auf USB Stick
Meinen eigenen USB Stick an irgendeinen PC anschließen und alle meine Lieblingsdistributionen übersichtlich auf einem Boot Menü. Das ist Realität. Dank MultiSystem.
Schon öfter habe ich hier auf die Seite Pendrive Linux hingewiesen. Irgendwo in einem Unterverzeichnis entdeckte ich letztens einen kleinen Schatz und wie üblich möchte ich diesen mit Euch teilen. MultiSystem, eine Software mit der man sich eine Multiboot Umgebung auf einem handelsüblichen USB Stick realisieren kann - und das im Handumdrehn. Die Software...
Gezielt in einen bestimmten Runlevel booten
Vor allem bei Problemen mit der grafischen Oberfläche kann es schon einmal vorkommen, dass man den Rechner gerne ohne Desktop hochfahren möchte. Doch was tun, wenn die Lieblingsdistro das nicht so vorgesehen hat? Unter OpenSuse, Fedora und anderen RPM-basierten Distributionen gibt es eine einfache Lösung: Man gibt einfach dem Bootloader die Anweisung, im Runlevel 3, also ohne grafische Oberfläche zu booten. Dazu genügt es, im Bootloader eine 3 zu tippen (bei manchen Distributionen muss man zunächst [Esc] drücken, um an die Optionen-Zeile des Bootloaders zu gelangen.
Hat alles...
Android-Problem adb device not found
Wer sich hin und wieder mit der Android-Entwicklung beschäftigt, kennt bestimmt die Android Debug Bridge, kurz adb. Dieses Tool benötigt man, um von einem beliebigen Rechner aus auf ein Android-Gerät zuzugreifen, um sich zum Beispiel per Shell einzuloggen oder um einfach mal einen Screenshot zu machen, ohne dazu das eigene Smartphone rooten zu müssen.
Die Installation des Android-SDK klappt unter Linux in der Regel problemlos und wenn man adb mit Root-Rechten startet, dann gibt es auch keine Rechteprobleme. Dennoch kommt es unter einigen Distributio...
Programme mit vielen Festplattenzugriffen im Zaum halten
Leider gibt es auch unter Linux ein paar Programme, die zu viele Zugriffe auf die Festplatte machen und dadurch das System verlangsamen und teilweise selbst einfrieren. Hat man seine Festplatte mit Ext4 formatiert und nutzt den Feedreader Liferea, dann wird man das Problem wahrscheinlich kennen.
Das kleine Tool eatmydata sorgt dafür, dass die Anwendung weniger Zugriffe auf die Festplatte durchführt. Dabei sollte unbedingt beachtet werden, dass die Datenpersistenz bei Verwendung dieses Tools nicht gegeben ist, es sollte also nicht für wichtige Anwendungen verwendet werd...
Freie Software für Android
Android-Smartphones erfreuen sich auch bei Open-Source-Anhängern großer Beliebtheit. Doch schon bei der ersten App-Installation stellt sich die Frage: was kommt da eigentlich auf mein Handy? Ist das freie Software oder Closed Source?
Wer auch auf seinem Android-Smartphone Wert auf möglichst viel freie Software legt, sollte sich das Android-Repository unter f-android.org ansehen. Hier finden sich zahlreiche Anwendungen, die alle unter einer freien Lizenz stehen. Viele davon befinden sich auch im Android Market...



