Screenshots automatisch alle x Sekunden schießen
Für Linux existiert ein ganzer Haufen netter Screenshot-Programme. Diese schießen jedoch durchweg immer nur ein Foto, ihre schicke Benutzeroberfläche erfordert zudem den Eingriff des Benutzers. Das ist jedoch alles andere als komfortabel, wenn man automatisch eine Bilderserie aufnehmen möchte – beispielsweise weil man alle 3 Sekunden einen Screenshot von einem laufenden Spiel aufzeichnen möchte. Im besten Fall reicht ein Tastendruck, um ein Bild zu erzeugen. Wer denkt aber schon mitten im Gefecht daran, eine Taste zu drücken?
Dateien schneller packen und konvertieren mit GNU parallel
Wer viele Dateien in einem Verzeichnis komprimieren oder konvertieren möchte, kann das auf der Shell mit einer Schleife machen:
for i in *; do gzip $i; done
Dieses Beispiel komprimiert nacheinander alle Dateien mit gzip. Um die Auflösung (also die Abmessungen) aller Bilder mit der Endung .png um 50 Prozent zu verkleinern, kann man zum Werkzeug mogrify aus dem ImageMagick-Paket greifen (unter Ubuntu 12.10 im Paket imagemagick):
for i in *.png; do mogrify -resize 50% $i; done
Beide Lösungen...
Bunte Manpages anzeigen mit most und less
Manpages bestehen recht häufig aus Textwüsten, in denen man die eigentlichen Parameter und Kommandos überhaupt nicht mehr sieht. Hier springt zunächst das Kommandozeilenprogramm most in die Bresche. Die meisten großen Distributionen halten es in ihren Repositories vor. Unter Ubuntu und Debian muss man beispielsweise nur das Paket most einspielen.
Mehr ...
most zeigt genau wie more oder less einfach nur Textdateien seitenweise an. Bekommt most...
LinuxUser-Artikel |
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EasyLinux-ArtikelIm Zeichen von Open Source
Neues auf dem Linux-Software-Markt
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Oracle Java unter Ubuntu, Debian und LinuxMint installieren
Debian, Ubuntu und alle darauf aufsetzenden Varianten installieren Java nur noch in Form des freien OpenJDK. Einige Programme und Spiele verlangen jedoch zwingend nach Oracles Java Runtime Environment (JRE). Dazu zählt beispielsweise das Spiel Operation Stormfront: Desert Stormfront [1].
Früher konnte man Oracles JRE noch in Ubuntu über das Software-Center aus dem Partner-Repository hinzuholen. Nachdem das JRE durch zahlreiche Sicherheitslücken aufgefallen war, entfernte es Canonical. Debian 6 bringt nur Java 6 im non-fre...
Mit wget Downloads (irgendwann) fortsetzen
Noch nicht alle Internetanschlüsse in Deutschland sind Breitbandanschlüsse. Gerade auf dem flachen Land muss man sich mit langsamen Verbindungen herumschlagen. Da ist es von Vorteil, wenn man eine große Datei, wie etwa das ISO-Image einer Distribution, in mehreren Etappen aus dem Internet saugen kann. Umgekehrt wünschen sich Besitzer eines Breitbandanschlusses eine möglichst schnelle Gegenstelle. Entpuppt die sich als lahme Schnecke, würde man den Download gerne bei einem anderen Server (beziehungsweise Mirror) fortsetzen.
Eine echte Hilfe ist hier das Kommandozeilenprogramm...
Programmcode in LibreOffice formatieren
Manchmal möchte oder muss man Programm-, HTML- oder XML-Code in ein LibreOffice-Writer-Dokument einfügen. Im Gegensatz zu vielen Texteditoren besitzt LibreOffice jedoch kein Syntaxhighlighting, der Code bleibt eine schwarze unübersichtliche Textmasse. In kurzen Codeschnipseln lassen sich noch von Hand alle Schlüsselwörter oder Tags einfärben oder umformatieren.
Selbsthilfe
Bei mittellangen Codepassagen kann man die Suchen & Ersetzen-Funktion heranziehen. Dazu ruft man
Linken Fensterrand von KWrite anpassen
Der kleine Editor KWrite steht immer etwas im Schatten der großen Schwester Kate. Dabei eignet er sich hervorragend, um schnell mal eben eine Text- oder Codedatei zu ändern. Als Unterstützung bietet er sogar am linken Rand spezielle Spalten an, die ein paar Komfortfunktionen bereithalten.
Dateiänderungen
Neuere KWrite-Versionen ab KDE 4.8.0 markieren geänderte Zeilen am linken Rand mit einem farbigen Strich: Orange weist auf noch nicht gespeicherte, Grün auf bereits gespeicherte Änderungen hin. Wen das genau so...
Hardware- und Geräte-Informationen anzeigen
Welche Geräte hängen an der USB-Schnittstelle? Wie heißen die Gerätenamen der eingebauten aber noch nicht eingehängten Platten? Solche Fragen lassen sich mit den richtigen Programmen ganz schnell beantworten.
Bereits standardmäßig an Bord sind bei allen großen Distributionen die Kommandozeilenbefehle lsusb und lspci. Letztgenanntes listet alle über PCI oder PCMCIA angeschlossenen Geräte auf, lsusb präsentiert eine Aufstellung aller USB-Geräte.
Große Dateien teilen und wieder zusammenfügen
Selbst in Zeiten übergroßer Festplatten und Breitbandanschlüssen steht man immer mal wieder vor der Aufgabe eine überdimensionale Datei in kleine, mundgerechte Häppchen zu unterteilen. Sei es, weil man ein großes HD-Video oder ein Backup auf mehreren DVDs sichern möchte oder man eine fette ISO-Datei auf einem kleinen USB-Stick transportieren muss.
Spalter
In solchen Situationen hilft das Kommandozeilenprogramm split. Es sollte in den meisten aktuellen Distributionen standardmäßig installiert sein, z...
Das System per S-Abf nach einem Absturz reanimieren
Schon seit Urzeiten kennt Linux ein paar Tastenkombinationen, die das System nach einem Programmabsturz doch noch wiederbeleben und so den Griff zum Reset-Schalter ersparen.
Die bekannteste Tastenkombination dürfte [Alt]+[S-Abf]+[k] sein, mit der man ein hängen gebliebenes X-Window-System abwürgt. Die Taste [S-Abf] liegt übrigens auf der [Druck]-Taste, im Englischen ist sie mit [SysRq] beschriftet.
Tatsächlich beendet die Kombination [Alt]+[S-Abf]+[k] alle Programme auf der aktuellen (virtuellen) Konsole, der X-Server ist nur zufällig mit dabei. Wer nicht so weit ge...



